
Brunn entscheidet: Infrastruktur, Kinder, Sicherheit
Zu einer kurzen, eingeschobenen Gemeinderatssitzung hatte der Gemeinderat diesmal geladen – drei zentrale Anliegen standen an, und offenbar wollten viele wissen, wie entschieden wird: Die NEOS‑Reihen im Publikum waren gut gefüllt😊Die erste große Diskussion des Abends lieferte das Aufschließungsübereinkommen für das quartier21.Während wir die Vorteile klar sehen konnten – nämlich rund 1,8 Millionen Euro Plus für die Gemeinde – entschieden sich ÖVP, FPÖ und WIR überraschenderweise dagegen.Zur Erinnerung:Ein Aufschließungsübereinkommen bedeutet, dass die Grundeigentümer die Infrastrukturkosten (Wasser, Kanal, Straße) selbst bezahlen.Im Gegenzug verzichtet die Gemeinde auf die Aufschließungsgebühren, die aber sowieso nur die Gegenleistung für eben diese Infrastruktur wären.Kurz gesagt:Ohne Übereinkommen = Gemeinde baut die Infrastruktur, Grundeigentümer zahlen GebührenMit Übereinkommen = Grundeigentümer bauen die Infrastruktur, Gemeinde erhält keine Gebühren und spart in diesem Fall 1,8 Mio €Die ÖVP sprach von einer „Ungleichbehandlung kleiner Häuslbauer und Unternehmer“, die immer zahlen müssen?Wir haben versucht, diese Logik nachzuvollziehen … Denn im einen Fall hebt die Gemeinde Gebühren ein, weil sie Leistung erbringt, im anderen Fall verzichtet sie auf Gebühren, weil sie keine Leistung erbringen muss.Einfach, oder? Wir wurden mit der ÖVP Argumentation etwas ratlos zurückgelassen – und hätten uns sehr über eine bessere Erklärung gefreut. Haus der Kinder und Vereine – endlich geht’s los!Sehr erfreulich: Die Zuschlagsentscheidung für das Haus der Kinder und Vereine wurde einstimmig beschlossen.Damit steht dem Neubau jetzt wirklich nichts mehr im Weg.Wir freuen uns riesig auf:neue Kindergartenplätzezusätzliche Horträumeeinen Probenraum für die Trachtenmusikdringend benötigte VereinsräumeKurz: ein Projekt, das unserer kinderreichen Gemeinde spürbar guttun wird. Sicherheitszentrum: Brunn rüstet sinnvoll aufEbenfalls beschlossen wurde der Ankauf eines Grundstücks der Heeresbekleidungsanstalt zur Erweiterung des Brunner Sicherheitszentrums.Ein vorausschauender Schritt, um Feuerwehr, Rettung und Sicherheitseinrichtungen weiterhin den Platz zu geben, den sie brauchen.





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