NEOS wollen NÖ-Wassermanagement im Kampf gegen Dürre-Folgen
Collini: „Wasser ist unsere wichtigste Lebensgrundlage. Wir dürfen nicht warten, bis unsere Lebensmittelversorgung am Spiel steht.“

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Die zunehmende Trockenheit zeigt: Niederösterreich muss seinen Umgang mit der lebensnotwendige Ressource Wasser grundlegend überdenken. NEOS fordern deshalb ein nachhaltiges Wassermanagement mit Maßnahmen in Land und Gemeinden. Landesparteivorsitzende Indra Collini kritisiert, dass die Landesregierung hier bereits viel wertvolle Zeit verstreichen hat lassen. Gleichzeitig wirft sie der FPÖ vor, die Realität der Klimaveränderung zu verdrängen. „Während die FPÖ noch darüber diskutiert, ob es früher auch schon heiße Sommer gegeben hat, sitzen unsere Landwirtinnen und Landwirte längst am Trockenen. Der Sommer 2026 gibt einen Vorgeschmack darauf, was uns in Zukunft erwartet: trockene Böden, sinkende Wasserstände und enorme Herausforderungen für die Lebensmittelproduktion im Land. Eine zukunftsfähige Strategie im Umgang mit Wasser ist also keine Umweltfrage, sondern eine Frage der Versorgungs- und Überlebenssicherheit“, so Collini.
Collini: Maßnahmen reichen von Großzisternen über Schwammstädte bis hin zu Auffangsystemen
Bereits der Rechnungshof hat 2024 auf Defizite in der niederösterreichischen Wasserwirtschaft hingewiesen. Keine Gemeinde sei ausreichend auf die Folgen der Dürre vorbereitet. „Wir müssen endlich wissen, wo wie viel Wasser entnommen wird und wie sich unsere Ressourcen langfristig entwickeln. Dazu braucht es einen Trink- und Brauchwasserplan mit einem digitalen Melderegister für Wasserentnahmen. Gleichzeitig müssen wir Wasser deutlich intelligenter nutzen und speichern. Dazu gehören der verstärkte Einsatz von Brauch- und Regenwasser, unterirdische Speicher und Zisternen zur Bewässerung, die konsequente Umsetzung von Schwammstadtkonzepten sowie Auffang- und Leitsysteme, die Starkregen zurückhalten und für Trockenzeiten nutzbar machen. Bei Neubauten müssen außerdem getrennte Wasserkreisläufe für Trink- und Brauchwasser schrittweise zum Standard werden“, fordert Collini. Darüber hinaus sprechen sich NEOS für den Ausbau moderner Abwasseraufbereitungsanlagen aus. Jeder Liter Trinkwasser, der durch Brauchwasser ersetzt werden könnte, stärke die Versorgungssicherheit, wie NEOS betonen.



