NEOS zu 6-jähriger VS: Offene Fragen geklärt – NÖ soll jetzt Pilotschulen unterstützen
Collini: „Das Bildungsministerium hat den Weg geebnet. Jetzt sollen interessierte Schulen in Niederösterreich die Chance bekommen, dabei zu sein.“

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Nach der heutigen Präsentation des Schulversuchs zur 6-jährigen Volksschule sehen NEOS Niederösterreich das Land am Zug. Noch im Juli hatte die NÖ-Bildungsdirektion unter anderem offene Fragen zu Personal, Lehrplan und Übergängen genannt. Mit dem nun vorliegenden Konzept seien diese Punkte konkretisiert, betont NEOS-Landesparteivorsitzende Indra Collini. „Jetzt wissen Schulen und Eltern, wie die 6-jährige Volksschule funktionieren wird: freiwillig ab dem kommenden Schuljahr, mit klaren Rahmenbedingungen und einer schrittweisen Verbindung von Volksschule und Sekundarstufe. Damit gibt es die Grundlage, um den Versuch auch in Niederösterreich zu starten. Entscheidend ist nun, dass die Landespolitik den Schulversuch als Chance für eine Weiterentwicklung unseres Bildungssystems sieht – und nicht aus parteipolitischen Gründen blockiert. Denn längeres gemeinsames Lernen verbessert die schulischen Erfolge aller Kinder nachweislich.“
Interessierte Schulen können sich bis 16. Oktober melden. NEOS fordern daher Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und die Bildungsdirektion auf, mögliche Standorte aktiv zu informieren und bei einer Teilnahme zu unterstützen. „Jetzt geht es nicht mehr um theoretische Debatten, sondern darum, interessierten Schulen den Weg in den Schulversuch zu ermöglichen. Eine große Chance ist der Schulversuch auch für kleine Gemeinden, die um ihren Volksschulstandort kämpfen.“ Der Schulversuch soll mit dem Schuljahr 2027/28 an ausgewählten Standorten starten. Die Bildungswegentscheidung wird dabei von der 4. auf die 6. Schulstufe verschoben; Volksschulen arbeiten dafür mit AHS oder Mittelschulen zusammen.



