
60.000 Menschen aus Niederösterreich pendeln täglich mit den Öffis nach Wien. Für sie wird die 14-monatige Sperre der Stammstecke zur echten Geduldsprobe. Denn viele verlieren ihre direkte Verbindung in die Hauptstadt. Was bleibt: längere Fahrzeiten, mehr Umstiege, weniger Planbarkeit – und absehbares Chaos auf den Straßen. Denn ohne verlässliches Angebot werden viele aufs Auto umsteigen.
Während Wien frühzeitig an Lösungen gearbeitet hat, fehlen in Niederösterreich Maßnahmen. Dabei sind gerade Niederösterreichs Pendlerinnen und Pendler besonders stark betroffen. Wir NEOS kämpfen für ein gut abgestimmtes Ersatzangebot. Damit du trotz Sperre verlässlich, planbar und ohne täglichen Ärger in die Arbeit, zur Uni oder zu deinen Liebsten kommst.
Dafür setzen wir uns ein:
Ausweitung der Kernzone 100
Wenn das Angebot während der Bauzeit schon nicht besser wird, muss es zumindest günstiger werden. Eine temporäre Ausweitung der Kernzone auf die erste Außenzone entlastet Fahrgäste und ihre Geldbörse.
Schnellbusoffensive in die Hauptstadt
Direkte Busverbindungen aus den betroffenen Regionen stellen sicher, dass du ohne Zeitverlust zu Umsteigeknoten oder den Endstationen der U-Bahn kommst. Das federt Engpässe ab und verhindert Chaos im Frühverkehr.
Mehr Züge auf der Franz-Josefs-Bahn
Während der Nordbrücken-Sperre müssen auf der Franz-Josefs-Bahn mehr Züge der S40 unterwegs sein. Nur mit spürbar mehr Kapazität bleibt der öffentliche Verkehr im Norden Wiens und im Tullnerfeld eine echte Alternative zum Auto.
Taskforce Zugausfälle
Verspätungen und Ausfälle wie in den vergangenen Monaten dürfen nicht zur Normalität werden. Eine Taskforce von ÖBB und NÖVOG muss genügend einsatzbereite Züge garantieren und für einen stabilen Betrieb sorgen.
Informationsoffensive jetzt
Planbarkeit ist entscheidend. Pendlerinnen und Pendler brauchen alle relevanten Informationen. Und zwar Monate vor Beginn der Sperre, nicht erst, wenn sie schon im Stau stehen oder am Bahnsteig auf Alternativen warten.
