Hoffnung rettet keine Jobs – ein Plan B schon
Collini: „Mikl-Leitner darf nicht darauf warten, dass andere das Problem für Niederösterreich lösen. Sie muss selbst tätig werden!“

Nach den jüngsten Entwicklungen rund um das Ardo-Werk in Groß-Enzersdorf fordern NEOS einen konkreten Plan B für den Standort und die betroffene Region. Angesichts des angekündigten Rückzugs des Unternehmens dränge die Zeit für eine tragfähige Lösung. „Hoffnung rettet keine Jobs – ein Plan B schon. Es hilft niemandem, wenn ÖVP und FPÖ die Eigentümer attackieren, die Verantwortung auf die Bundesregierung abwälzen oder selbst die Hände in den Schoß legen. Die Landesregierung muss jetzt Verantwortung übernehmen und alles daransetzen, Arbeitsplätze, Produktion und Wertschöpfung im Marchfeld zu sichern“, sagt NEOS-Landesparteivorsitzende Indra Collini.
Für NEOS müsse das Land mögliche Investoren aktiv an einen Tisch holen und klären, welche Unterstützung für eine Fortführung der Produktion möglich ist. „Hier geht es längst nicht mehr nur um ein einzelnes Werk. Es geht um hunderte Arbeitsplätze, um landwirtschaftliche Betriebe und um eine Wertschöpfungskette, die über Jahrzehnte im Marchfeld aufgebaut wurde. Wenn diese Struktur einmal weg ist, kommt sie nicht einfach wieder zurück.“ Collini fordert deshalb von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner klare Führung: „Es reicht nicht, Betroffenheit zu zeigen und anschließend nach Wien zu verweisen. Wer Verantwortung für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich trägt, darf seine Politik nicht auf dem Prinzip Hoffnung aufbauen.“



