Start für inhaltliche Arbeit zur LTW 2028

NEOS haben mit der inhaltlichen Arbeit für die Landtagswahl 2028 begonnen. Bei einem Strategietreffen des Erweiterten Landesteams (ELT) ist das Thema Ortsentwicklung in den Mittelpunkt der Diskussionen gerückt. Laut NEOS-Landesparteivorsitzender Indra Collini sind viele Gemeinden zunehmend mit aussterbenden Ortskernen konfrontiert. „Geschlossene Geschäfte, leere Schaufenster und somit fehlendes Leben im Ort dürfen nicht zum Alltag in unseren Gemeinden werden. Wir wollen attraktive Ortskerne, in denen Leben, Arbeiten und Einkaufen auch in Zukunft möglich sind – und dazu braucht es neben klugen Ideen vor allen Dingen Tatkraft“, so Collini. Lebendige Zentren seien jedoch nicht durch harte Eingriffe, sondern durch funktionierende Märkte und eine aktive Rolle der Gemeinden als Servicepartner abzusichern. „Dazu hat das Erweiterte Landesteam nun erste Reformimpulse geliefert. Das letzte Wort haben bei NEOS die Mitglieder“, betont Landesgeschäftsführer Jonas von Einem.
Leerstand soll sichtbar gemacht werden
Kern erster Überlegungen ist ein modernes Leerstandsmanagement: Ein öffentlicher, digitaler Leerstandsmelder soll als Transparenzplattform leerstehende Flächen sichtbar machen. Ergänzend wird die Einführung eines ehrenamtlichen Leerstandsmanagers vorgeschlagen, der als Schnittstelle zwischen Eigentümerinnen und Eigentümern, Interessierten sowie der Gemeinde fungiert. „Unser Ziel ist es, Angebot und Nachfrage barrierefrei und ohne Bürokratie zusammenzubringen“, erklärt Collini. Gemeinden könnten damit die Rahmenbedingungen für mehr Wettbewerb und schnellere Neuansiedlungen schaffen. Ziel ist es, insbesondere Erdgeschoßzonen zu stärken und Geschäftsstraßen langfristig neu zu beleben.



