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Wer denkt in Guntramsdorf an übermorgen?

30.12.2014 Elisabeth Manz

Mein ganzes Leben habe ich in Guntramsdorf verbracht – ich liebe meine Heimatgemeinde und finde es hier wunderschön! Ich bin 44 Jahre alt, verheiratet und habe einen Sohn. Beruflich habe ich viele Jahre in der Privatwirtschaft als Bilanzbuchhalterin gearbeitet und bin seit 14 Jahren in der Gemeindebuchhaltung tätig. Einen Teil dieser Zeit war ich hier in Guntramsdorf als Buchhaltungsleiterin angestellt.

Bisher war ich nie politisch tätig und habe mich immer neutral verhalten. Jedoch hat mich meine persönliche Überzeugung dazu bewogen, den Schritt in die Politik zu wagen, um hier wirklich etwas zu verändern. In meiner langjährigen Tätigkeit als Gemeindebuchhalterin habe ich allen Bürger_innen und Politiker_innen stets bewiesen, dass ich eine verlässliche, kompetente und vertrauenswürdige Partnerin bin und solide arbeite. Dies möchte ich nun auch im Gemeinderat beweisen.

Mehr Kontrolle über Steuergeld

Ein großer Teil des Gemeindevermögens ist in gemeindeeigene Betriebe ausgelagert, deren ursprünglicher Zweck die Nutzung von steuerlichen Vorteilen war. Diese steuerlichen Vorteile sind größtenteils weggefallen, dennoch gibt es in vielen anderen Gemeinden solche Gesellschaften. Obwohl auch hier mit Steuergeldern gearbeitet wird, werden die Entscheidungen, die diese Betriebe betreffen, nicht vom Gemeinderat beschlossen. Es lässt sich auch kaum kontrollieren, ob sie zum Wohle der Bevölkerung getroffen werden. Das muss nicht sein – geben wir dem Gemeinderat seine Verantwortung und Kontrollfunktion zurück!

 

Mein Anliegen ist es, dass wir in Zukunft mit unserem Gemeindevermögen wieder zweckmäßig, wirtschaftlich und sparsam wirtschaften. Wenn so weitergearbeitet wird wie bisher, erwarten uns in Zukunft massive Belastungen und Sparmaßnahmen – es werden wieder Gebührenerhöhungen kommen und wesentliche Einsparungen bei allen notwendigen Dingen getroffen werden müssen. Der finanzielle Spielraum ist schon klein – und das müsste eigentlich nicht so sein: Unsere Einnahmen sind überdurchschnittlich.

Die Bürger_innen stärker einbinden

Wenn Sie in Guntramsdorf wohnen, haben Sie in den vergangenen Jahren wenig mitzureden gehabt. Seit Jahren werden Entscheidungen getroffen, wo Sie niemand fragt, ob Sie damit einverstanden sind – man unterstellt Ihnen, dass Sie das ohnehin alles nicht interessieren würde. Es wurden große Vorhaben beschlossen, ohne ein Ohr in Richtung Bevölkerung zu richten. Das ist nicht mein Verständnis von Demokratie. Natürlich können wir nicht bei jeder Anschaffung eines neuen Rasenmähers den ganzen Ort befragen. Aber bei den wesentlichen Dingen sollten Sie die Möglichkeit haben, mitzureden.

Die Politiker haben das Augenmaß dafür verloren, was sie uns Bürgern und Bürgerinnen zumuten können. Sie unterschätzen uns. Der Bevölkerung ist es auch zumutbar, über die finanzielle Lage vollständig informiert zu sein.

Neuer Stil, neue Politik 

NEOS möchte diese Art der Politik nicht – wir arbeiten transparent, entscheiden nicht über die Köpfe der Bevölkerung hinweg und denken nicht nur bis zur nächsten Wahl, sondern über den Zeitraum darüber hinaus. Trauen Sie dem Guntramsdorfer NEOS-Team, mir und den für NEOS Kandidierenden in anderen Gemeinden diese neue Art der Politik zu! Und denken Sie bitte daran, wenn Sie am 25.1.2015 Ihr Kreuzerl machen.

Ihre

Elisabeth Manz

(Für Fragen und Diskussionen stehe ich Ihnen jederzeit gerne unter elisabeth.manz@neos.eu zur Verfügung.)