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Was heißt eigentlich Bürgerbeteiligung?

Das war das Thema des Partizipations-Workshops, zu dem wir vor gut einer Woche die beiden Experten Peter Kühnberger und Ines Oman von www.dialogplus.at in Guntramsdorf zu Gast hatten. Mit dabei waren 9 Gemeinderäte aller Parteien (nur die Grünen waren leider verhindert) sowie 2 Vertreter der Verwaltung.

Gelernt haben wir dabei unter anderem, was Partizipation alles sein kann: nämlich viel mehr als direkte Demokratie. Sogar illegale Hausbesetzungen sind im weitesten Sinne eine Form der Partizipation. Es gibt aber über 50 Methoden, die Bürgerinnen und Bürger bewusst in politische Prozesse einzubinden – vom gemeinsamen Stadtspaziergang bis zum BürgerInnen-Rat, zu dem per Zufallsprinzip eingeladen wird.  (Wer sich näher für das Thema interessiert, kann z. B. im „Praxisbuch Partizipation“ schmökern, dass es auch kostenlos als PDF zum Download gibt: ) Im interaktiven Teil haben wir gemeinsam gebrainstormt, wie ein Partizipationsprozess zum Thema Verkehr aussehen könnte.

Am Ende sind zwei Erkenntnisse geblieben:
– Wir wollen das Thema unbedingt weiter verfolgen und gemeinsam überlegen, wie und bei welchen Themen wir die Bevölkerung besser einbinden können.
– Es ist möglich, dass wir über alle Parteigrenzen hinweg gut zusammenarbeiten. So eine konstruktive Stimmung wie an diesem Abend habe ich in der Guntramsdorfer Politik davor noch nicht erlebt – und anderen, die schon viel länger dabei sind, ging es genauso.