
Weniger Stress.
Mehr Sommer.
Damit sich Familie und Beruf auch im Sommer ausgehen.
Jetzt Erfahrung teilen!Ferien, die ins Leben passen.
Unsere Lösung: Sommer neu denken
Damit Kinder nicht wochenlang aus dem Lernrhythmus fallen und Familien besser planen können.
Ganztägig, verlässlich und dort, wo Familien sie brauchen.
Sozial gestaffelt, damit Ferienbetreuung keine Frage des Einkommens ist.
Für Abwechslung, Förderung, Bewegung und gemeinsame Erlebnisse.
Regional filterbar, einfach zugänglich und übersichtlich für Eltern.
Sommerferien neu denken: Sechs Wochen statt neun
Mehr Chancen für Kinder. Mehr Entlastung für Familien.
Die Sommerferien in Österreich dauern mit neun Wochen im internationalen Vergleich besonders lange. Was für viele nach einer angenehmen Auszeit klingt, bringt in der Realität erhebliche Herausforderungen mit sich – für Familien ebenso wie für das Bildungssystem.
Wir setzen uns deshalb für eine Reform der Ferienregelung ein: Sechs Wochen Sommerferien statt neun, bei gleichbleibender Gesamtzahl an Ferientagen. Die beiden gewonnenen Wochen sollen auf Herbst-, Semester- oder Osterferien verteilt werden. So entstehen regelmäßigere Erholungsphasen über das gesamte Schuljahr hinweg.
Lange Sommerferien verstärken Bildungsungleichheit
Internationale Studien zeigen seit Jahren, dass Kinder während langer unterrichtsfreier Phasen einen Teil ihres erworbenen Wissens wieder verlieren. Dieses Phänomen wird als „Summer Learning Loss“ bezeichnet.
Besonders betroffen sind Kinder aus sozial benachteiligten Familien. Während manche Kinder ihre Ferien mit Sprachreisen, Sommercamps, Sportangeboten oder Nachhilfe verbringen, fehlen anderen diese Möglichkeiten. Dadurch können bestehende Bildungsunterschiede weiter wachsen.
Schule erfüllt während des Schuljahres eine wichtige ausgleichende Funktion. Lange Sommerferien unterbrechen diese Struktur – und erschweren damit echte Chancengerechtigkeit.
Familien brauchen bessere Rahmenbedingungen
Die langen Sommerferien stellen viele Eltern vor große organisatorische Herausforderungen. Kinder haben neun Wochen schulfrei, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verfügen jedoch meist nur über fünf bis sechs Wochen Urlaub.
Die Folge: Betreuung muss mit Großeltern, Feriencamps oder privaten Angeboten organisiert werden – oft mit erheblichem finanziellem und organisatorischem Aufwand. Besonders Familien mit geringem Einkommen sind davon betroffen.
Eine bessere Verteilung der Ferien würde Familien entlasten und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern.
Blick ins Ausland
Österreich gehört bei der Länge der Sommerferien zu den Spitzenreitern. Viele andere Länder setzen auf kürzere Sommerferien und verteilen die schulfreien Tage gleichmäßiger über das Jahr.
Dadurch erhalten Schülerinnen und Schüler regelmäßige Erholungsphasen, ohne über einen langen Zeitraum aus dem Lernrhythmus zu geraten.
Mehr Zeit für Zukunftskompetenzen
Eine Verkürzung der Sommerferien bedeutet nicht, dass Kinder einfach länger klassischen Unterricht haben.
Die zusätzlichen Schulwochen könnten gezielt für Themen genutzt werden, die im heutigen Bildungssystem oft zu kurz kommen:
- Finanzbildung
- Medien- und Digitalkompetenz
- kritisches Denken
- Projektunterricht
- Berufsorientierung
- individuelle Förderung
- Sprachförderung
- Praktika und Kooperationen mit Unternehmen
Gerade Kinder mit größerem Förderbedarf würden davon besonders profitieren.
Unsere Forderung
Wir wollen die Sommerferien von neun auf sechs Wochen verkürzen und die beiden zusätzlichen Ferienwochen auf andere Zeiträume im Schuljahr verteilen.
Damit erreichen wir:
- weniger Lernverluste
- mehr Chancengerechtigkeit
- bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- regelmäßige Erholungsphasen
- mehr Zeit für moderne Bildungsinhalte
- gezieltere Förderung für jene Kinder, die sie besonders brauchen
Unser Ziel ist ein Bildungssystem, das sich am Leben der Familien orientiert und allen Kindern die gleichen Chancen bietet – unabhängig von ihrer sozialen Herkunft.
