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Presseaussendung NEOS NÖ: NEOS starten Weg in den niederösterreichischen Landtag

14.11.2017 ddjawadi

Collini: NÖ braucht eine moderne Alternative zu den alteingesessenen Parteien

Bei einer Pressekonferenz in St. Pölten haben NEOS Niederösterreich heute, einen Tag vor dem niederösterreichischen Landesfeiertag, offiziell ihren Weg in den Landtag begonnen. Angeführt von Spitzenkandidatin Indra Collini wollen die Pinken auch in Niederösterreich ihre Rolle als Kontrollpartei, Reformmotor und Tempomacher im Landtag wahrnehmen.

Die 46-jährige gebürtige Vorarlbergerin Collini lebt seit 13 Jahren mit ihrer Familie in Brunn am Gebirge und zeigt, dass ihr ihre Wahlheimat Niederösterreich am Herzen liegt: „Wir NEOS wollen, dass Niederösterreich nicht nur ein weites, sondern auch ein freies Land ist. Ein Land frei von Schulden, Blockaden, Parteibuch- und Freunderlwirtschaft. Uns geht es um eine nachhaltige Politik im Sinne der kommenden Generationen. Dazu gehören die beste Bildung und Betreuung ab dem Kindergarten, weniger Hürden für Unternehmensgründer_innen und Arbeitsgeber_innen und die Möglichkeit, sich wieder aus eigener Kraft Eigentum zu schaffen“, so Collini.

Schuldenbremse statt Chancenraub

Auf Listenplatz zwei kandidiert der NEOS-NÖ Wirtschaftssprecher und Badener Gemeinderat Helmut Hofer-Gruber, der sich vor allem das teure Machtsystem in Niederösterreich vorgenommen hat: „Die niederösterreichischen Parteien, allen voran die ÖVP, haben eine undurchsichtige Fassade aufgebaut. Dahinter verbirgt sich ein enormer Schuldenberg, der die Zukunft gefährdet“, sagt der Unternehmer. „Niederösterreich hat den zweithöchsten Schuldenstand Österreichs, nach dem Hypo-Land Kärnten, der seit 1945 noch nie so hoch war. Das kostet die Niederösterreicher_innen nicht nur jede Menge Zinsen sondern vor allem Chancen und Zukunft.“ Deswegen fordert Hofer-Gruber eine Schuldenbremse in der Landesverfassung.

Die Breitenfurterin Edith Kollermann ist bereits seit Gründung der Bürger_innenbewegung bei NEOS aktiv und will als Listendritte im Jänner in den Landtag einziehen. Als Wirtschaftstreuhänderin ist ihr der transparente Umgang mit Steuergeld besonders wichtig: „Die Bürgerinnen und Bürger wissen nicht, wie ihr Steuergeld ausgegeben wird. Es braucht die Offenlegung aller Schulden, Haftungen und Verbindlichkeiten des Landes, aller Gemeinden, Gesellschaften und Banken im Einfluss des Landes“, so Kollermann.

NEOS treten erstmals in Niederösterreich bei Landtagswahlen an, erklärtes Wahlziel ist der Einzug. Aufbauen können die Pinken dabei auf das Ergebnis bei den NÖ Gemeinderatswahlen, wo sie mit ihren innovativen Zugängen auf Anhieb in 23 Gemeinden Fuß gefasst haben. „Es braucht in Niederösterreich auch im Landtag eine moderne Alternative zu den alteingesessenen Parteien, die für Unabhängigkeit und Freiheit eintritt“, erklärt die Spitzenkandidatin Collini. „Wir haben in den Gemeinden und auch im Nationalrat bewiesen, dass NEOS Bewegung und Transparenz in die alten Strukturen bringen und das werden wir auch im Landtag tun“, verspricht Collini einen engagierten Wahlkampf für ein neues Niederösterreich.