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Presseaussendung: NEOS Niederösterreich fordert die Abschaffung der Kammerumlage 2 und der Pflichtmitgliedschaft

12.04.2016 Niki Scherak

Landessprecher Scherak: Während Unternehmer Mitarbeiter abbauen müssen und Umsatzrückgänge zu verzeichnen haben, schwimmt die Wirtschaftskammer Niederösterreich in Geld

„Im Artikel 20 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte heißt es unmissverständlich: „Niemand darf gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören.“ Dieses grundlegende Prinzip sollte auch hierzulande umgesetzt werden. Doch beim Kammernstaat Österreich gilt diese Erklärung der Menschenrechte anscheinend nicht. Darüber hinaus müssen Niederösterreichische Unternehmer jährlich über € 50 Mio. an Zwangsbeiträgen an die Wirtschaftskammer abführen“ zeigt sich Niki Scherak, Landessprecher NEOS Niederösterreich, verärgert und fordert die Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft.

„Insbesondere die Kammerumlage 2 ist ein Jobkiller denn diese wird von der Lohnsummen berechnet und macht alleine in Niederösterreich über € 30 Mio. aus. Dies bedeutet, je mehr Mitarbeiter und je mehr Löhne ein Unternehmer hat desto höher ist auch die Kammerumlage 2. Pikant daran ist, dass die Kammerumlage 2 durch den WK Präsidenten Salinger 1978 eigentlich nur temporär eingeführt worden ist um notleidende Unternehmer zu unterstützen. Jetzt fast 40 Jahre später müssen die Unternehmer diese noch immer bezahlen! Die Wirtschaftskammer Niederösterreich kann mit gutem Vorbild voran gehen und die Kammerumlage 2 abschaffen. Das würde den Unternehmen wieder mehr Luft geben um Jobs schaffen zu können. Bei Rücklagen von über € 90 Mio. sollte dies auch nicht zu finanziellen Problemen der Zwangsvertetung führen“ so Scherak abschließend.