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Drohende Schulschließungen in Wiener Neustadt sind inakzeptabel

22.10.2015 Niki Scherak
NEOS NÖ Landessprecher Scherak: „In Bildung investieren, statt in Derivate!“
 
Die derzeit im Raum stehende Schließung der Wiener Neustädter Schulen BAKIP, HLM und HLW ist ein weiteres besorgniserregendes Signal, wie die Zukunft von Österreichs Jugendlichen aufs Spiel gesetzt wird. Die Tatsache, dass gleichzeitig ein aktueller Rechnungshofbericht die städtischen Finanzen förmlich zerpflückt und Wr. Neustadt kurz vor der Pleite sieht, kann wohl kein Zufall sein.
 
„Es handelt sich hier wieder einmal um ein Musterbeispiel dafür, wie unverantwortlich in den vergangenen Jahren auf allen Verwaltungsebenen agiert wurde und wird. Zuerst werden Steuergelder in spekulative Derivate gesteckt und den daraus resultierenden Schaden müssen die junge Generation in Form von Bildungskürzungen ausbaden“, sagt Niki Scherak, Landessprecher der NEOS Niederösterreich.
 
Der Schaden entsteht noch dazu gleich doppelt. Für die finanzielle Misere werden wieder einmal die niederösterreichischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler zur Kasse gebeten werden und die drohenden Kürzungen im Bildungsbereich werden den Bildungs- und Wirtschaftsstandort Wr. Neustadt langfristig beschädigen.
 
„Es darf und kann nicht die Antwort sein, aufgrund von wirtschaftlichen Fehlern der Vergangenheit, die Zukunft unserer Jugendlichen aufs Spiel zu setzen! Statt in Derivate zu investieren, sollte die öffentliche Hand endlich begreifen, dass nur Investitionen in Bildung, Wissenschaft und Forschung langfristig erfolgreich sein werden“, so Scherak abschließend.