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Pottendorf und seine Wirtschaft

Ein Spaziergang oder eine Fahrt durch unsere Marktgemeinde ist in vielerlei Hinsicht ein netter Zeitvertreib. Wir haben einen schönen Schlosspark als Naherholungsgebiet, versteckte aber sehenswerte Kultur, wachsende Randgebiete mit zahlreichen neuen Wohnsiedlungen und eine intakte Natur. Man fühlt sich wohl, lediglich eine Frage mag nicht verstummen: Wo sind die Betriebe und Geschäfte, wo die Restaurants und Kaffeehäuser? Natürlich, es gibt sie, für eine Gemeinde unserer Größe aber leider nur in einer verschwindend geringen Anzahl. Auch erscheint die Anzahl der anzutreffenden Fußgänger äußerst überschaubar.

Verstärkt wird dieser Eindruck umso mehr wenn man einen Blick in unsere Nachbargemeinden wirft. In Ebreichsdorf entstand in den letzten Jahren ein aktiver Wirtschaftsstandort, zahlreiche neue Geschäfte und Betriebe (sogar ein weltweit tätiger Konzern) haben sich hier niedergelassen und der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Exakt den gleichen Eindruck hat man bei einem Lokalaugenschein in Ebenfurth oder Hornstein. Warum schaffen wir es in Pottendorf also nicht so recht in Fahrt zu kommen?

An einmal Mangel an Ideen kann es nicht liegen, versuchen doch alle (drei) im Gemeinderat vertretenen Parteien unter anderem die Nahversorgung auf Ihre Fahnen zu heften. Sogar Artikel in Gemeinde- oder Parteizeitungen legen ein solches Bild nahe. Warum passiert also nichts? Was haben unsere Nachbarn was wir nicht haben?

Nun, die Frage sollte vielmehr lauten: Was können wir aus dem Erfolg der Nachbarn lernen und was können wir tun um Pottendorf wieder zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort zu machen?

Ein attraktiver Wirtschaftsstandort zieht Betriebe mit einer guten Infrastruktur an, mit zentral und gut zugänglichen Büro- und Geschäftslokalen zu fairen Preisen. Hier muss angesetzt werden, beispielsweise in Form eines Ausbaus des alten Kindergartengeländes oder der Schaffung eines Wirtschaftszentrums nahe der Autobahnabfahrt. Die regionalen Wirtschaftstreibenden müssen eingebunden werden, ihre Anliegen, Forderungen und Sorgen ernst genommen werden und nicht nur als lästige Bittsteller gesehen werden. Durch Schaffung der Rahmenbedingungen müssen Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze geschaffen werden, der Ortskern zu einem lebendigen Zentrum des wirtschaftlichen und sozialen Lebens (wieder)erweckt werden. Kurzum, die Politik muss wieder ihren Job machen.

Wir NEOS wollen genau diese Trendwende einleiten. Durch proaktive Einbindung der Wirtschaftstreibenden, durch transparente Wirtschaftspolitik und die Schaffung der notwendigen Infrastruktur bringen wir Pottendorf wieder zurück zu alter Stärke. Weg von kleinkariertem politischem Hick-Hack, hin zu einem zielorientierten Arbeiten über Parteigrenzen hinaus und für das Wohl der Gemeinde. Ein hehres Ziel? Ja, und umso wichtiger!