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Polizeimangel: Personallücken wären mit ordentlicher Planung vermeidbar

Angesichts des akuten Polizeimangels in Niederösterreich ortet NEOS Landessprecherin Indra Collini heute einen weiteren Fall fehlerhafter Bedarfsplanung: „Nach den Lehrkräften und dem Hausärztestand herrscht nun bei der Polizei Alarmstimmung. Als Bürgerin ist es für mich absolut unverständlich, wie es trotz genauester statistischer Daten zu solchen Personallücken kommen kann“, so Collini. Die pinke Fraktionsobfrau sieht aber auch weitere Gründe abseits der fehlerhaften Bedarfsplanung: „Der FPÖ-Innenminister verpulvert das Geld für Pferdestaffeln und andere PR-Gags, lässt aber jeden Weitblick missen. Hier gilt es sinnvoll zu investieren, die Arbeitsbedingungen der Polizei zu verbessern und die Einstiegsgehälter zu erhöhen.“

Collini_Polizei

Auch die Qualität bei der Rekrutierung sei laut Collini ein Thema: „Es schafft kein Vertrauen, wenn der Innenminister versucht, Beamte durch Inserate in rechtsextremen und verschwörungstheoretischen Zeitschriften zu rekrutieren und gleichzeitig die Anstellungserfordernisse immer weiter herabsetzt. Dieses Vorgehen schadet dem Ruf der Polizei“, so Collini weiter. Sie fordert nun eine klare Ansage aus dem Land: „Es liegt an der Landeshauptfrau, hier endlich Fakten einzufordern, denn Niederösterreich benötigt rasch Unterstützung bei der Besetzung von Polizeidienststellen. Vor allem die ländlichen Regionen abseits der Bezirkshauptstädte dürfen nicht zu Verlierern dieser Versäumnisse gemacht werden.“