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NEOS treten in 46 niederösterreichischen Gemeinden an

Niederösterreich/Gemeinderatswahlen: NEOS haben am 22. November 2014 im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung in St. Pölten ihre Kandidat_innenlisten fixiert. Sie treten in 46 Gemeinden mit 150 Kandidat_innen an. Hoffnungsgebiet ist der Speckgürtel um Wien. 

In 46 Gemeinden werden NEOS bei der Gemeinderatswahl am 25. Jänner 2015 in Niederösterreich antreten. Schwerpunkte und besonderes Anliegen sind eine transparente Gemeindepolitik, gelebte Bürger_innenbeteiligung und ein enkelfitter Gemeindehaushalt. Deshalb fordern die NEOS-Gemeinderatskandidat_innen öffentliche Ausschusssitzungen, die direkte Wahl der Bürgermeister_innen sowie eine verpflichtende doppelte Buchführung. „Kein Mensch weiß, wie hoch die Gemeinden verschuldet sind. Das System ist völlig intransparent. Wir wollen’s wissen! Denn die Bürger_innen haben ein Recht darauf, zu erfahren, was mit ihrem Steuergeld passiert und ob ordentlich gewirtschaftet wird. Dafür treten wir an“, so Landessprecher und Nationalratsabgeordneter Niki Scherak.

NEOS ist bei allen Wahlen 2014 der Einzug gelungen. In die niederösterreichischen Gemeinderatswahlen gehen sie optimistisch und fokussieren sich auf das Hoffnungsgebiet im Wiener Speckgürtel. „Wir kesseln Wien pink ein und leisten schon kräftig Vorarbeit für die Wiener Landtags- und Gemeinderatswahlen“, schmunzelt Indra Collini, stellvertretende Landessprecherin.

Einfach wird es nicht, denn die verfilzten Strukturen in Niederösterreich aufzubrechen, braucht viel Energie. Tagtäglich sind die Menschen hier mit Filz und parteipolitische Einflussnahmen in allen Lebensbereichen. Aufbruch und Veränderung sind unerwünscht. „Die Vorverlegung des Wahltermins zeigt aber auch deutlich, wie sehr ÖVP und SPÖ sich vor dem frischen Wind fürchten, den wir mitbringen. Einmal mehr beweist dies, dass Niederösterreich dringend Erneuerung braucht“, so Niki Scherak.