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NEOS St. Pölten: Bürgermeister Stadler weiß offenbar nicht was Spekulationen sind

​Die NEOS St. Pölten weisen die Aussagen von Bürgermeister Stadler, wonach es angeblich schon ein Spekulationsverbot für St. Pölten gäbe, auf das Schärfste zurück. 

„Der Bürgermeister will die Bevölkerung offensichtlich für dumm verkaufen. Was er hier als Spekulationsverbot verkaufen will, ist nichts anderes als ein Verbot von herkömmlichen Fremdwährungskrediten. Alle anderen Spekulationsgeschäfte sind noch weiter zulässig, in Einzelfällen ist nur eine verpflichtende Beratung und Risikoanalyse durchzuführen. Das ist viel zu wenig, wir brauchen ein echtes Spekulationsverbot für St. Pölten, damit wirklich jeder Art von Spekulation mit Steuergeld der Riegel vorgeschoben wird“, zeigt sich Wolfgang Grabensteiner, Spitzenkandidat der NEOS, empört. 

„Veranlagung in Fremdwährungen, derivative Finanzinstrumente und Veranlagungen in Aktien und Aktienfonds sind immer noch zulässig. Das sind alles spekulative Finanzgeschäfte, die von einer Gebietskörperschaft nicht durchgeführt werden sollten. Man spekuliert nicht mit Steuergeld. Was passiert wenn man mit Steuergeld so spekuliert, hat uns das Land Salzburg gezeigt, wo plötzlich 340 Mio. Euro gefehlt haben. Wenn mir Bürgermeister Stadler erklären will, dass es sich dabei um keine Spekulation gehandelt hat, dann ist das eine einzige Pflanzerei“, so Grabensteiner weiter.  

„Wenn der Bürgermeister offenbar nicht einmal weiß was Spekulationen sind, dann bestärkt uns das noch mehr, dass wir ein echtes Spekulationsverbot brauchen. Wer weiß, was ihm sonst morgen oder übermorgen noch alles einfällt, wo er das Steuergeld der Bürgerinnen und Bürger aus dem Fenster wirft, nur weil ihm nicht auffällt wenn etwas ein Spekulationsgeschäft ist. Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf, dass mit ihrem Steuergeld verantwortungsvoll umgegangen wird. Genau dafür werden wir kämpfen“, so Grabensteiner abschließend.