8. Kultur

  • Kunst als Bildungsauftrag: Kulturelle Bildung ist eine wichtige und akzeptierte Querschnittsmaterie an Schulen. Generelle Reflexionsfähigkeit und Medienerziehung sind ebenso Teil der Ausbildung wie Musikerziehung und Vermittlung der Grundzüge des Urheberrechts.
  • Belastungen des ehrenamtlichen Engagements durch Entbürokratisierung abbauen (Erleichterungen bei Haftung, Lebensmittel-Informationsverordnung, Registrierkassa usw.).
  • Typisch Niederösterreichische Handwerksbetriebe als Kulturbetriebe anerkennen: Somit können diese unterstützt und für das gesellschaftliche Leben erhalten werden.
  • Zeitgenössische Kultur zu Lasten der hoch subventionierten etablierten Kulturveranstaltungen auf- und ausbauen, Parteipolitik zurückdrängen.
  • Förderungen evaluieren und Kunst- und Kultur nach Qualität, nicht nach politischem Gutdünken fördern: Die Kulturförderung muss intelligent und verantwortungsvoll ohne Parteibuch eingesetzt werden, um Planungssicherheit zu schaffen. Hierfür braucht Niederösterreich ein klares und zeitgemäßes Konzept. Strategische Kulturentwicklungspläne definieren Ziele, Wege und Evaluierungskriterien. Im Zuge partizipativer Prozesse werden diese regelmäßig evaluiert und erneuert.
  • Das Förderwesen und die Vergabeprozesse müssen nach klaren Vergabekriterien abgewickelt und die Entscheide transparent gemacht werden. Dies beinhaltet insbesondere die Öffentlichkeit von Jury- und Beiratssitzungen und die Begründung getroffener Entscheidungen.
  • Die Kreativwirtschaft als wichtigen Wirtschaftsfaktor aufbauen, da diese das offene und kreative Klima eines Landes prägt, und durch Entbürokratisierung entlasten: Die Kreativszene ist Ideen- und Impulsgeber in vielerlei Hinsicht. Der Aufbau von Kreativhubs rund um die Ausbildungsstätten ist ein Ziel zur Belebung dieser Szene.