6. Generationengerechtigkeit

  • „Zusammenrücken“ der Generationen: Durch die Kooperation von Seniorenresidenzen und Schulen , Kindergärten, Vereinen, etc. können Generationen voneinander lernen. In Niederösterreich sollen strukturierte Programme zur Kooperation von Jung und Alt geschaffen werden.

Generationen-Wohnparks (von 0-100+ Jahren) stärken den generationenübergreifenden Austausch und die Zusammenarbeit mit dem gemeinsamen Ziel, die Gesellschaft für alle lebenswert und zukunftsfit zu machen

Generationen-Wohnparks stärken den generationenübergreifenden Austausch und die Zusammenarbeit mit dem gemeinsamen Ziel, die Gesellschaft für alle lebenswert und zukunftsfit zu machen.

  • Die gerechte Pension: Umstellung auf eine betragsorientierte Umlagesystematik ohne Regelpensionsantrittsalter. Zusätzlich müssen die zweite und dritte Säule (betriebliche und private Pensionsvorsorge) forciert werden. Pensionssystem, an die steigende Lebenserwartung der Bürger_innen anpassen.
  • Flexibilisierung der Zuverdienstgrenzen während der Pension: Personen, die auch während der Pension oder in den Korridorzeiten wirtschaftlich aktiv sein wollen, dürfen nicht bestraft werden.
  • Ein Hochschülerticket für Wien, Niederösterreich und Burgenland zum Einheitspreis, egal ob man in Wien, Niederösterreich oder im Burgenland studiert.
  • Familien brauchen Gemeinschaft und Austausch. Es müssen mehr Familienwohnungen (100 -120 m2) gebaut werden und moderne modulare Wohnungen, die nach einem Generationenwechsel „zurückgebaut“ werden können.
  • Jugendliche müssen stärker in politische und gesellschaftliche Prozesse eingebunden werden. Wir sind für einen unabhängigen und direktgewählten Landesjugendlandtag, welcher verbindlichen Einfluss auf die Landespolitik nehmen kann. Zudem muss auch auf Gemeindeebene Jugendpartizipation verpflichtend sein. Kinder und Jugendliche können etwa durch Kinder- und Jugendräte direkt an für sie relevanten Entscheidungen und Planungen beteiligt werden.
  • Der Jugendwohnungsmarkt muss in Niederösterreich mit Startwohnungen verstärkt gefördert werden, um einen Wegzug der Jugend zu verringern.
  • Alle Gesetze und Verordnungen in Niederösterreich sollen auf nicht sachgerechte Altersbeschränkungen untersucht werden, um sie ggf. zu streichen oder anzupassen.
  • Ältere Menschen brauchen Sicherheit, da Sie das Rückgrat der Gesellschaft sind. Politik raus aus der Gesundheitsversorgung, und die Sicherheit einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung mit hohem Qualitätsstandard ohne Zwei-Klassenmedizin.
  • Pflege stärken: Förderung und Ausbau der fachlich unterstützten privaten / familiären Pflege mit bedarfsgerechter Finanzierung, innovative Modelle (z.B. „Junge/junge Alte“ pflegen „alte Alte“ und erwerben somit Anspruch auf zukünftige Pflegeleistungen) erprobt und technologischer Fortschritt berücksichtigt werden.
  • Fairness wiederherstellen: Abbau von Privilegien (z.B. Beamte) durch ein einheitliches Pensionskonto und Luxuspensionen (Pensionen über der ASVG-Höchstgrenze; derzeit 4.980 € pro Monat) aufdecken und reformieren.
  • Individueller Übergang von Beruf in Pension: Mittels Altersteilzeit, die eine kontinuierliche Arbeitszeitreduktion sicherstellt, sowie einem flexiblen Pensionsantrittsalter und dem Wegfall der Zuverdienstgrenzen, sorgen wir für mehr Freiheit für ältere Arbeitnehmer_innen.