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FPÖ-„Migrationshunde“: Weiteren Schaden für das Land NÖ abwenden

Schockiert zeigt sich NEOS-Landessprecherin Indra Collini heute von internationalen Medienberichten über die jüngsten Aussagen von FPÖLandesrat Gottfried Waldhäusl. „Egal ob die von ihm zitierten Hunde mit Migrationshintergrund oder das angebliche Schweinefleischproblem bei asylberechtigten Erntehelfern – dank der Peinlichkeiten der FPÖ ergießen sich nun Spott und Häme über Niederösterreich“, so Collini, die sich etwa auf einen Artikel der britischen Daily Mail bezieht. „Ich hätte mir erwartet, dass die Landesregierung an echten Problemen wie der Steuergeldverschwendung oder der überbordenden Bürokratie arbeitet. Stattdessen wundern wir uns tagtäglich über die Aussagen des freiheitlichen Landesrats.“

Landessprecherin Indra Collini
Landessprecherin Indra Collini

Besonders ärgerlich sei der Schaden für Land und Leute: „Niederösterreich lebt von den vielen Touristen. Allerdings lesen die gerade in den Zeitungen, mit welchen steinzeitlichen und falschen Aussagen hier Politik gemacht wird. Das geht primär zulasten des Tourismusstandorts.“ Gleichzeitig fordert Collini das rasche Ende des Proporzsystems. „Die drei Großparteien ÖVP, SPÖ und FPÖ haben kein Interesse zusammenzuarbeiten – das zeigen die bislang bescheidene Bilanz und das konzeptlose Vorgehen Waldhäusls in seinem Arbeitsbereich. Deshalb: Weg mit dem Proporz und her mit einem freien Spiel der Kräfte, damit jene zusammenarbeiten können, die das auch wirklich wollen“, so die Landessprecherin, die sich über die Ruhe der ÖVP wundert: „Dafür, dass Waldhäusl mit solchen Aktionen auch den Ruf der Landesregierung ramponiert, bleibt die Volkspartei überraschend gelassen!“