« Zurück zur Übersicht

NEOS NÖ zu ÖVP: Auflösung der IV Familie hat gehörig schiefe Optik

Unverständnis äußert NEOS-Landessprecherin Indra Collini heute über die Vorgangsweise der ÖVP in Sachen IV Familien. „Ohne die Vorgehensweise mit den Akteuren des Interessenverbandes abzustimmen, hat die Volkspartei die Auflösung der Plattform quasi im Alleingang und im wahrsten Sinne des Wortes über Nacht beschlossen“, so Collini. Sie vermutet, dass der ÖVP die einzige weisungsfreie und unabhängige Familienplattform im Land – sie besteht seit über 30 Jahren – zu unbequem geworden ist: „Über operative Doppelgleisigkeiten muss man reden. Dass allerdings ein gesellschaftlich breit aufgestellter Verband zugunsten der weisungsgebundenen, ÖVP-nahen Familienland GmbH aufgelöst wird, scheint ein klares Ziel zu haben: Die Macht der Volkspartei im Land zu festigen.“

„Nacht-und-Nebel-Aktion der Volkspartei entzieht niederösterreichischen Familien breite Vertretungsgrundlage“

Collini richtet in dieser Sache ihr Wort auch an Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Wenn das die neue Form des Miteinanders im Land ist, wie die Landeshauptfrau immer wieder betont, dann haben wir eindeutig unterschiedliche Vorstellungen einer konstruktiven Zusammenarbeit“. Die Landessprecherin fordert eine Rückkehr an den Verhandlungstisch: „Es muss klar sein, dass es eine zufriedenstellende Lösung für alle nur miteinander geben kann – zumal die ÖVP bislang keine schlüssige Antwort darauf geben kann, wie sie künftig die breite Einbindung aller in der IV Familien vertretenen Interessen garantieren kann.“