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NEOS NÖ zu NÖGKK: Seit Jahren wird am Patienten gespart

Die Kirche im Dorf zu lassen, rät Gesundheitssprecherin Edith Kollermann der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse. Hintergrund ist die Ankündigung der NÖGKK, eine Verfassungsklage gegen die sogenannte Ausgabenbremse einzubringen. „Es muss endlich Schluss sein mit der Verunsicherung. Die Ausgabenbremse soll in der Übergangsphase der Kassenreform den Verwaltungsapparat einbremsen – nicht die Leistungen für Patientinnen und Patienten“, so Kollermann in einer ersten Reaktion.

In diesem Zusammenhang fordert Kollermann, endlich bei den Fakten zu bleiben und keine Gerüchte zu streuen: „Die NÖGKK betreibt hier offenbar bewusst Verunsicherung und malt Horrorszenarien für die Patienten an die Wand, die es so nicht geben wird“, so die pinke Gesundheitssprecherin, die eine Doppelmoral bei der Gebietskrankenkasse erkennt: „Laut den uns vorliegenden Zahlen forciert die NÖGKK seit zumindest sieben Jahren den Wahlarztsektor, spart trotz steigender Gewinne bei teuren Arzneimittel-Therapien und bei Heilbehelfen für ältere Menschen. Da finde ich es schon ziemlich dreist, jetzt mit dem Wohl der Patientinnen und Patienten zu argumentieren. Die systemseitige Ausgabenbremse darf vor allem nicht als Ausrede für patientenseitige Sparmaßnahmen aus der Vergangenheit dienen“, so Kollermann abschließend.