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NEOS NÖ: Land soll sich für sofortige Freigabe der Bankenmilliarde einsetzen

NEOS drücken in Sachen Freigabe der „Bankenmilliarde“ aufs Tempo. Klubobfrau Beate Meinl Reisinger hat sich zuletzt dagegen ausgesprochen, dass rund 750 Millionen Euro in Tranchen bis 2032 ausbezahlt werden – sie setzt sich stattdessen für eine Sofortinvestition in den Schulbereich ein. NEOS-Landessprecherin Indra Collini fordert deshalb heute die niederösterreichische Landesregierung auf, in dieser Sache an die Bundesregierung heranzutreten. „Die Probleme, die es derzeit im Bildungsbereich gibt, dulden keinen weiteren Aufschub. Mit diesem Geld könnten sofortige Verbesserungen bei der Kinderbetreuung oder in Brennpunktschulen erreicht werden – etwa durch zusätzliche Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter“, so die Fraktionsobfrau der Landes-NEOS, die in Anlehnung an eine Rede der damaligen Innenministerin Johanna Mikl-Leitner fordert: „Her mit den Millionen, her mit dem Zaster, her mit der Marie!“

Maßnahmen fordert Collini außerdem bei Schul- bzw. Unterrichtsformen: „Wir wissen, dass es aufgrund der Lebensumstände vieler Eltern den Ausbau der Ganztagsschulen und des verschränkten Unterrichts braucht. Vor allem die verschränkte Form aus Bewegungs- und Unterrichtseinheiten und die zusätzliche Schulzeit würde dabei helfen, die Deutschkenntnisse vieler Schülerinnen und Schüler mit nicht deutscher Muttersprache zu verbessern.“ Darüber hinaus sei es höchst an der Zeit, den Fächerkanon neu zu denken und die Lehrpläne zu entrümpeln. Digitalisierung sowie die Vermittlung von Soft Skills müssen forciert werden, um unseren Kindern die bestmöglichen Chancen für die Zukunft zu ermöglichen.

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