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NEOS NÖ: Jenseitige Politik im „Tierschutz“ nimmt schockierende Ausmaße an

„Den Ruf Niederösterreichs weit über die Landesgrenzen hinaus zu schädigen, hat offenbar System“, so NEOS-Landessprecherin Indra Collini in Reaktion auf den jüngsten Vorschlag aus dem Amt der niederösterreichischen Landesregierung. Die Natur- und Tierschutzabteilung, deren zuständiges Regierungsmitglied FPÖ-Landesrat Gottfried Waldhäusl ist, schlägt vor, geschächtetes Fleisch nur mehr an gläubige Juden abzugeben, die zuvor namentlich erfasst werden sollen. „Jedes Gesetz, das den Tierschutz dahingehend verschärft und das Tierwohl in den Vordergrund rückt, wird von uns unterstützt. Aber Jüdinnen und Juden namentlich zu erfassen, das erinnert an ganz dunkle, längst überwunden geglaubte Zeiten. Offensichtlich sind sich das Amt der Landesregierung und Waldhäusl der österreichischen Zeitgeschichte und der moralischen Verpflichtung dahingehend nicht bewusst“, so Collini.
„Mein Appell an Landesrat Waldhäusl lautet daher, auf seine Beamtenschaft regulierend einzuwirken und sicherzustellen, dass künftig  kein rassistisches und antisemitisches Gedankengut unter dem Deckmantel des Tierschutzes genährt wird. Religionsfreiheit ist nunmal ein fundamentales Menschenrecht und als solches in der Verfassung festgeschrieben“, so die Landessprecherin, die abschließend die Frage in den Raum stellt: „Wenn solche Vorschläge von offizieller Seite gemacht werden, was kommt dann als nächstes?