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NEOS Niederösterreich zu Mikl-Leitner: Nicht die Politik schafft Arbeitsplätze sondern die Unternehmen

Landessprecher Scherak: „Senkung der Lohnnebenkosten und flexible Arbeitszeiten ist das Gebot der Stunde“

Wenig begeistert zeigt sich NEOS Niederösterreich Landessprecher Niki Scherak über das heute von LH-Stv. Mikl-Leitner präsentierte Projekt „Jobchance“: „Selbstverständlich bringt Zahl die hohe Zahl an Langzeitarbeitslosen enorme Probleme mit sich. Denn wer länger nicht am Arbeitsmarkt partizipiert, hat es immer schwerer, einen Job zu finden. Allerdings sind die heute vorgestellten Maßnahmen nur ein Tropfen auf den heißen Stein, die keine neuen Jobs bringen werden.“ Immerhin ist die Stimmung unter niederösterreichischen Unternehmen überaus schlecht, wie auch der aktuelle Konjunkturbarometer der IV-Niederösterreich zeigt.

Anstatt alle Unternehmer_innen und Arbeitnehmer_innen nachhaltig zu entlasten, sollen in Zukunft nur für Langzeitarbeitslose die Lohn- und Lohnnebenkosten bis zu 60 Prozent gefördert werden. „Das reicht bei weitem nicht aus. Die Lohnnebenkosten müssen für alle massiv gesenkt werden. Damit gibt man den Unternehmern endlich wieder den Spielraum neue Jobs zu schaffen“, fordert Scherak. Jetzt wieder Steuergeld auszuschütten und die x-te Förderung zu lancieren sei jedenfalls  der falsche Weg. „Es kennt sich ohnehin niemand mehr im niederösterreichischen Förderdschungel aus. Johanna Mikl-Leitner ist hier gefordert endlich die Transparenzdatenbank zu befüllen“, so der Scherak abschließend.