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ÖBB muss Kapazitäten für Pendler erhöhen

Landessprecherin Collini: Bei der Menge an Einnahmen, muss es mehr Kapazitäten geben

„Die ÖBB bekommt jährlich mehr als € 2 Mrd. für Infrastruktur und zusätzlich fast € 700 Mio. dafür dass Züge fahren lassen. Hinzu kommen Einnahmen aus Ticketverkäufen. Dafür soll die ÖBB die Kapazität ausbauen, doch die Verantwortlichen scheinen zu wenig Druck zu verspüren, um diese Probleme zu lösen.“, empört sich Indra Collini, Landessprecherin der NEOS Niederösterreich, über die in der Tageszeitung HEUTE berichteten Zustände für Pendler.

Die NEOS betonen, dass im Rahmenplan der ÖBB das Ziel des Ausbaus von Kapazitäten, um eine Verkehrsverlagerung zu ermöglichen, klar festgehalten ist . Dafür bekommt die ÖBB Steuergelder zur Verfügung gestellt.

„So kann die ÖBB nicht mit ihren Fahrgästen umgehen. Sowohl die Verantwortlichen von Seiten der Politik als auch der ÖBB selbst müssen verstehen, dass Handlungsbedarf besteht. Wir brauchen dringend eine höhere Taktung“, so Collini weiter.

„Wir dürfen das große Bild nicht aus dem Kopf verlieren: Auf den klassischen Pendlerstrecken muss es entsprechende Angebote geben. Zahlende Kunden, die eigentlich im Sinne der Gemeinschaft und der Zukunft den Zug nehmen, können nicht so behandelt werden. Wenn die Politik nicht handelt, kommt neben den sowieso schon bestehenden politischen Baustellen auch noch die Verkehrspolitik dazu. In Wirklichkeit ist diese Baustelle schon längst da – solche Probleme entstehen ja nicht über Nacht“, stellt Collini abschließend fest.