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NEOS Niederösterreich: Integration kann nur über den Arbeitsmarkt gelingen

03.02.2016 Niki Scherak
NEOS Landessprecher Scherak unterstützt Aussagen von IVNÖ-Präsident Thomas Salzer
 
Auf Unterstützung der NEOS Niederösterreich treffen die jüngsten Aussagen von IVNÖ-Präsident Thomas Salzer zum Thema Flüchtlingsintegration und Arbeitsmarkt.
„Wir müssen Flüchtlinge schnellstmöglich in unsere Gesellschaften integrieren, ansonsten stehen wir in kürzester Zeit vor einem integrationspolitischen Scherbenhaufen. Das ist auch und im Besonderen eine Frage des Arbeitsmarktzugangs“, so Niki Scherak, Landessprecher der NEOS Niederösterreich. 
 
Seit der Präsentation des Integrationsplans von Minister Kurz hat sich die Regierung hauptsächlich darin geübt, Österreich möglichst unattraktiv für Neuankommende zu gestalten und Integration durch Alibi-Maßnahmen wie „Asyl auf Zeit“ zu erschweren. Die Frage des Arbeitsmarktzugangs wird, trotz einer vorliegenden EU-Richtlinie, seit Monaten weiterhin geflissentlich ignoriert, ist aber letztlich die einzig wirksame Möglichkeit die bereits anerkannten Flüchtlinge in unsere Sozialsysteme und unsere Gesellschaft zu integrieren.
 
„Der Arbeitsmarktzugang für Asylwerber_innen muss nach sechs Monaten möglich sein. Integration ist insbesondere dann erfolgreich, wenn man einer Arbeit nachgehen kann und einen geregelten Tagesablauf hat. Die derzeitigen aufschiebenden Maßnahmen der Regierung erzeugen nur höhere finanzielle und gesellschaftliche Kosten in der Zukunft“, so Scherak abschließend.​