« Zurück zur Übersicht

NEOS-Landwirtschaft: Pionierbetriebe aus dem eigenen Land statt Parteibuchwirtschaft fördern

Einen Besuch hat NEOS-Landwirtschaftssprecher Helmut Hofer-Gruber der Karner Düngemittelproduktion in Neulengbach abgestattet. Dabei ist über nachhaltige Lösungen für die Schädlingsbekämpfung auf Zuckerrüben– und Erdapfelfeldern diskutiert worden: „ÖVP und FPÖ haben im Landtag die erneute Zulassung von Umwelt– und Nervengiften durchgeboxt und diesen Schritt als alternativlos dargestellt. Dabei gibt es direkt vor unserer Haustür eine nachhaltige, natürliche und innovative Lösung. Leider hat es sich in diesem Fall wieder bewahrheitet, dass der Prophet im eigenen Land nichts wert ist“, so Hofer-Gruber, der die ÖVP-Parteibuchwirtschaft als einen der Gründe für die Misere in der Landwirtschaftspolitik ausmacht.

FotoJet

Von der Arbeit, die am Unternehmensstandort in Neulengbach geleistet wird, zeigt sich der pinke Landtagsabgeordnete beeindruckt: „Wissenschaftliche Methoden, die dort angewandt werden, zeigen, dass die richtige Bewirtschaftung des Bodens die halbe Miete ist. Dabei wird einem schnell klar, dass die Landwirtschaftspolitik, die seit Jahrzehnten von der ÖVP forciert wird und die auf Monokultur, Großflächigkeit und Überproduktion setzt, veraltet ist. Viele Maßnahmen sind heute im Angesicht wissenschaftlicher Fakten schlicht und einfach kontraproduktiv, werden in Niederösterreich aber nach wie vor umgesetzt“, so der Landwirtschaftssprecher.

Der NEOS-Politiker appelliert an die ÖVP, sich von den alten Denkmustern zu lösen und die Landwirtschaftspolitik auf neue Beine zu stellen: „Statt mit allen Mitteln sinnlose Überproduktion zu erwirtschaften, sollte der Fokus auf Qualität mit möglichst hoher Bio-Komponente gelegt werden. Das würde auch die Preise stabilisieren und dem Wunsch der Konsumenten nach gesunden, heimischen Lebensmitteln entsprechen“, so Hofer-Gruber.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *