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NEOS: FPÖ-Wertekodex ist Symbolpolitik par excellence

„Eine unpassende und teils verfassungswidrige Lösung sieht NEOS NÖ-Bildungssprecherin Indra Collini im Wertekodex, den FPÖ-Klubobmann Udo Landbauer für NÖ-Schulen vorschlägt. Gewalt und Mobbing habe an Schulen nichts verloren, deshalb sei eine Diskussion grundsätzlich auch zu begrüßen, „dass dieses Problem, jedoch wie so oft ausschließlich mit nicht-österreichischen Kindern in Verbindung gebracht wird zeigt, was die FPÖ wirklich will: Aufwiegeln und die Probleme groß machen. Genau dieses Ausspielen ist es, das zu Gewalt an Schulen beiträgt! Wir brauchen echte Lösungen anstatt Eskalation!
Die Fraktionsobfrau der NEOS stößt sich auch am rückwärtsgewandten Bildungsverständnis: „Im Klassenzimmer braucht es kein Revival brachialer Bestrafungsmethoden der 1960er Jahre, sondern moderne, positive Ansätze. Brennpunktschulen müssen finanzielle Mittel bekommen und dann auch selbst entscheiden dürfen, wie sie diese am besten einsetzten.  Ob das  Sozialarbeiter_innen sind oder zusätzliches Lehrpersonal, kann am besten von den Schulleitern vor Ort entschieden werden.“ 
Der FPÖ empfiehlt Collini, Botschaft UND Botschafter zu überdenken: „Wer sich wie Landbauer nicht glaubwürdig von Nazi-Gedankengut und Deutschtümelei distanzieren kann, ist als Tippgeber für zeitgemäße Bildung fehl am Platz.“