« Zurück zur Übersicht

Integration in Perchtoldsdorf

Nachdem Österreich bereits 90.000 schutzsuchende Menschen aufgenommen hat und die Geflüchteten bei uns nun Asyl bekommen haben, stellt sich die zweite große Aufgabe, nämlich die Integration dieser Menschen. In Perchtoldsdorf, wo an die 100 Personen untergebracht sind, hat sich aus der Zivilgesellschaft ein Netzwerk formiert, das sich mit Unterstützung von Gemeinde und Pfarren dieser Aufgabe annimmt. An fünf Tagen in der Woche wird im Pfarrheim von ehrenamtlich Tätigen Deutsch unterrichtet. Die Sprache ist Voraussetzung um Anschluss und Zugehörigkeit zu finden und auch um Chancen am Arbeitsmarkt oder in der Ausbildung zu haben.

Immer wieder werden gemeinsame Aktivitäten organisiert, bei denen Einheimische und Geflüchtete aufeinander treffen können. Nur durch Kontakt kann Integration gelingen. Menschen müssen einander kennen lernen, damit sie Gemeinsamkeiten finden können. Hört man die Geschichten und Erlebnisse der Flüchtlinge, kann man sich viel besser mit ihnen identifizieren und kaum jemand bleibt davon unberührt. Wir denken, dass Perchtoldsdorf hier wirklich vorbildlich ist und bedanken uns bei allen Ehrenamtlichen für ihren Einsatz. Als Neos fordern wir allerdings, dass Politik und Regierung diese Aufgabe ebenfalls als oberste Priorität sehen, denn jede Investition, die wir heute nicht tätigen und jede Anstrengung, die wir heute nicht unternehmen, wird morgen umso teurer für uns.