Pfusch am 
straßenbau

Laut aktuellen Statements der Stadt – sowohl im Amtsblatt als auch in der letzten Gemeinderatssitzung – laufen die Sanierungsarbeiten nach den Glasfasergrabungen auf Hochtouren. Der Abschluss der Arbeiten ist für Ende 2027/Anfang 2028 geplant. Doch obwohl immer wieder von einem „exakten Zeitplan“ die Rede ist, bleibt dieser der Öffentlichkeit vorbehalten. 

Wir fordern deshalb die Veröffentlichung des Zeitplans, damit sich alle Anrainer:innen über den Stand der Arbeiten erkundigen können. Außerdem werden wir alle bis Ende des Sommers gemeldeten Fälle in einer Anfrage an das Magistrat weiterleiten – mit der Bitte um klare Auskunft zum Zeitpunkt der Sanierung.

Wir haben eine IFG-Anfrage an das Magistrat gestellt. Darin bitten wir um Einsicht in den Zeitplan der Arbeiten und fragen nach folgenden Informationen:

  • Geplante Beginn- und Enddaten der Bauarbeiten in den einzelnen Stadtteilen und Grätzeln.
  • Vorhandene Verzögerungen oder vorgenommene Anpassungen des Zeitplans.
  • Gegebenenfalls eine Übersichtskarte oder detaillierte Liste der noch ausstehenden Bereiche.
  • Benennung der zuständigen Firmen.

Sobald wir eine Antwort erhalten haben, werden wir sie vollständig veröffentlichen.

Nach zwei Monaten haben wir nun eine Antwort erhalten. Zusammengefasst: Die Firmen übermitteln der Stadt nur nach und nach Informationen. Einen verbindlichen Zeitplan mit Details zu den einzelnen Projektabschnitten gibt es trotz öffentlicher Behauptungen nicht. Die Stadt ist also genauso ahnungslos wie viele Anrainer:innen über den Verlauf und das erhoffte Ende der Arbeiten. Solange alles vor 2028 abgeschlossen ist, hat sie kein Interesse einzugreifen – selbst bei Zuständen wie im Musikanten- und Ungarviertel, wo Gehsteige und Einfahrten seit Monaten bröckeln.

Wenn man Straßenarbeiten gestattet, muss man sich zumindest die Bauabschnittspläne der Firmen einholen. Hier scheint das nicht geschehen zu sein. Wir erwarten von der Stadt, dies nachzuholen und Anrainer:innen direkt über die nächsten Schritte zu informieren. Es braucht klare Vorgaben für die Dauer der Arbeiten, damit unsere Straßen schnell wiederhergestellt werden – mit minimalen Einschränkungen für Anrainer:innen.

Heute schon gestolpert?

Der Glasfaserausbau ist gut für unsere Stadt. Viele Straßenzüge sind aber Monate nach den Grabungsarbeiten noch immer nicht vollständig saniert. Schlaglöcher, Risse und bröckelnde Randsteine - diese Zustände wollen wir nicht weiter hinnehmen. 

Wir NEOS sehen die Stadt in der Verantwortung, mehr Druck auf die zuständigen Firmen auszuüben. Bisher hat sie sich zu passiv verhalten und verpfuschte Stellen einfach zugelassen. Wir fordern, dass noch vor Ende des Jahres alle betroffenen Straßen wiederhergestellt werden - mit klarem und verpflichteten Zeitplan für jedes Grätzl.

Unser Ziel ist eine dauerhaft hohe Straßenqualität in der gesamten Stadt - und du kannst uns dabei helfen, es zu erreichen.

Zeig uns ein Beispiel!

Wo wurde am schlimmsten gepfuscht?

Foto machen, hochladen, Druck machen. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass die Stadt endlich hinschaut und handelt.

Am Ende des Sommers starten wir eine öffentliche Abstimmung, um das schlimmste Beispiel für Straßenpfusch in Wiener Neustadt zu bestimmen. Du wirst bei Angabe deiner E-Mail rechtzeitig zur Teilnahme informiert.

PostwurfsendungThemaInfrastruktur

Fortschritts-Tracker

Auf der folgenden Karte sind alle gemeldeten Stellen verzeichnet.
Ein schwarzer Pin signalisiert, dass der Zustand unverändert dem im Bild entspricht.
Ein grüner Pin signalisiert, dass die Stelle inzwischen saniert wurde.

Von welcher Farbe wird es am Jahresende mehr zu sehen geben?

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