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Engagement beim NEOS-„Tu Was“-Tag

Das NEOS-Team aus Niederösterreich hat zum Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember gemeinschaftlich einen Arbeitstag gespendet. In den Werkstätten der Caritas in Krems haben auch die Abgeordneten, Landessprecherin Indra Collini und Sozialsprecherin Edith Kollermann, einen Tag lang angepackt: „Niederösterreich durchlebt gerade eine Phase der sozialen Kälte und der Ignoranz von Seiten der Landespolitik. Deshalb setzen wir ein Zeichen und helfen dort, wo wir einen Beitrag leisten können“, so Landessprecherin Indra Collini.

Sie zeigt sich entsetzt über das weitere Vorgehen der Landeshauptfrau nach Drasenhofen: „Trotz des Kollisionskurses von FPÖ-Landesrat Waldhäusl mit dem Rechtsstaat ist die Landeshauptfrau nicht bereit, dem populistischen Treiben ein Ende zu setzen. Wer allerdings wie Waldhäusl die Eskalation sucht, statt die Lösungen groß zu machen, hat in einer Landeregierung nichts verloren. Das hätte auch die ÖVP erkennen müssen“, betont Collini. Sie hofft nun auf starken Gegenwind aus der Gesellschaft, damit dem Ansehen NÖ nicht weiterer Schaden zugefügt wird. „Es erfordert einen Kraftakt aller, damit solche roten Linien nicht noch öfter überschritten werden.“, bemerkt Collini. Sie fordert einmal mehr, die Kompetenzen für unbegleitete Minderjährige unter ein Ressort zu vereinen, das nicht von Waldhäusl geführt werde: „Er hat mehrmals bewiesen, dass er ist nicht kann.“

TUWAS _Collini KAssedienst

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Kollermann plädiert für „Aktion engagiertes Österreich“

Politisch bringt NEOS außerdem eine Idee ins Spiel, die den karitativen Sektor stärken und das soziale Engagement in den Vordergrund rücken soll. Sozialsprecherin Edith Kollermann plädiert für eine Art „Aktion engagiertes Österreich“: „Unternehmen haben auch eine soziale Verantwortung der Gesellschaft gegenüber. Um dafür mehr Bewusstsein zu schaffen, müssen wir über Anreize diskutieren, damit solche „Tu was“-Tage einmal im Jahr von unternehmerischer Seite forciert werden.“ Kollermann betont dabei den Mehrwert für das Unternehmen, die Freiwilligkeit müsse allerdings gewahrt bleiben: „Jeder Unternehmer und jede Unternehmerin muss sich im Klaren darüber sein, dass sozial gebildete Mitarbeiter ein Gewinn sind. Dazu braucht es keine teuren Kurse, sondern oft nur ein Eintauchen in die soziale Lebenswelt anderer. Einige Unternehmen haben das bereits erkannt und engagieren sich gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“