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Eine starke Stimme für die Jugend in Gänserndorf

Wo verbringen junge Menschen Ihre Freizeit?

In Gänserndorf findet man Jugendliche häufig an Orten die weder wetterfest sind, noch Beschäftigungsmöglichkeiten bieten – der Tankstelle am Ortsrand, diversen Kinderspielplätzen oder einfach nur auf der Straße weil sie woanders keinen Platz finden. Dort schlagen sie ihre Zeit tot und versorgen sich mit diversen alkoholischen und antialkoholischen Getränken.

Ideale Bedingungen für Jugendliche sehen anders aus. Aber wo sollen sie auch hin? Attraktive Angebote für Teenager findet man, abseits vom Jugendzentrum Freiraum, kaum. Im Dialog mit den Jugendlichen hört man immer wieder vom Wunsch nach einem Platz wo sie ihren Interessen nachgehen und sich über private Dinge unterhalten können. Auch Jugendliche haben eine Privatsphäre die sie alleine ausleben wollen, ohne ständige Kontrolle eines Erwachsenen.

Es sollte für junge Bürger_innen in eine Möglichkeit geben, sich mit Gleichaltrigen im freien Dialog auszutauschen – ohne direkten Einfluss der Eltern , Lehrer_innen oder Aufsichtspersonen. Der traditionelle Ansatz der Politik wäre nun, ein Projekt in Auftrag zu geben, ohne diejenigen die es später nutzen sollen, mit einzubeziehen. Aber anstatt für Jugendliche attraktive Angebote zu schaffen, streicht die Gemeinde erfolgreiche Programme ohne Erklärung oder Mitbestimmungsmöglichkeit.

Aktuelles Beispiel ist die seit 2008 erfolgreiche Arbeit des Sozialarbeitvereins GOOSTAV in der Jugendbetreuung. Die Zusammenarbeit mit GOOSTAV wurde von SPÖ, ÖVP & FPÖ in der Gemeinderatssitzung vom September ohne Erklärung beendet. Transparente politische Entscheidungen sehen anders aus. Einzig die Grünen stimmten gegen die Beendigung dieses Erfolgprojekts.

NEOS stehen für einen anderen Weg. Bürger_innenbeteiligung und Transparenz bei politischen Entscheidungen sind uns ein Herzensanliegen. Wir fordern daher die Einführung eines Jugendgemeinderates, ein Gremium in dem jede_r unter 35 Jahren Anträge einbringen kann. Dieses Gremium ermöglicht den jungen Menschen direkt Vorschläge an den Gemeinderat zu richten, die dieser verpflichtend behandeln muss. Dieser Jugendgemeinderat soll außerdem ein eigenes „Jugendgemeinderatsbudget“ bekommen, um kleinere Projekte unbürokratisch und eigenverantwortlich umsetzen zu können.

Im Zuge der Eigenverantwortung sollen sie aber auch die Möglichkeit bekommen durch eigene Veranstaltungen und Aktionen Geld zu sammeln und so ihre Ideen einem breiten Spektrum der Bevölkerung vortragen können.

Geben wir den Jungen eine Stimme in der Gemeinde!