Packelei erfasst nun auch NÖ-Landesgesundheitsagentur

06. March 2019

Collini: „Dass die Freunde der Landeshauptfrau mit Ämtern versorgt werden, ist natürlich reiner Zufall.“

Postenschacher ortet NEOS-Landessprecherin Indra Collini im Fall der Bestellung von Landespolizeidirektor Konrad Kogler zum neuen Geschäftsführer der Landesgesundheitsagentur: „Was einen Polizeidirektor dazu qualifiziert, den Gesundheits- und Pflegebereich fit für die Zukunft zu machen, ist nicht nachvollziehbar. Offenbar war eine ‚gesunde‘ Beziehung zur ehemaligen Innenministerin Johanna Mikl-Leitner und zur ÖVP das vorrangige Kriterium für die Entscheidung“, so Collini. „Die Absolute Mehrheit bestärkt die ÖVP offenbar in ihrer Parteibuchwirtschaft. Es wird nämlich nicht einmal mehr versucht, den Anschein eines nachvollziehbaren und fairen Bestellprozesses zu wahren. Einmal mehr geht es im Land Niederösterreich also nicht darum, was man kann, sondern wen man kennt.“
 

NEOS kündigt Anfrage zum Bewerbungsprozess an

Collini fordert, Bewerbungsverfahren künftig transparenter zu gestalten: „Die Landeshauptfrau sagt, Kogler habe sich als bester Kandidat durchgesetzt. Überprüfbar ist das aber nicht. Hier braucht es einerseits öffentliche Hearings für solche Postenbesetzungen und andererseits einen nachvollziehbaren Bewerbungsprozess. Es muss klar sein, wie viele Bewerberinnen und Bewerber es gibt, was sie qualifiziert und was die konkreten Anforderungen für die Stelle im Landesdienst sind.“ NEOS bringt eine entsprechende Anfrage ein, um das Bewerbungsverfahren und die Entscheidung der Landeshauptfrau offenzulegen.

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