NEOS zu Skisaison: Betriebe brauchen die Möglichkeit für einen Winterschlaf

30. November 2020

Collini: „Betreiber in den Skiregionen Niederösterreichs wissen nicht, ob sich Aufsperren rechnet.“

NEOS-Landessprecherin Indra Collini sieht den Wunsch von NÖ-Sportlandesrat Jochen Danninger nach einem Saisonstart der Wintersportorte vor Weihnachten kritisch. „Man muss ehrlich sein: Die Zahlen geben das im Moment nicht her. Was die Betriebe brauchen sind endlich klare Worte und ein Mindestmaß an Planungssicherheit für die Saison. Sie brauchen sowohl die Gewissheit, dass sie bei Schließungen nicht auf ihren Verlusten sitzen bleiben, als auch die Klarheit, mit welcher Unterstützung sie rechnen können, sollten Öffnungen doch möglich sein. Diese Saison wird für alle eine große Herausforderung, denn viele Gäste werden ausbleiben.“

Laut Collini würden viele Skigebiete derzeit in der Luft hängen. „Vor allem die vielen kleinen Skigebiete in Niederösterreich müssen sich ein Bild darüber machen können, ob und wie sich der Betrieb aufgrund fehlender Gäste überhaupt rechnet. Es darf nicht sein, dass Lift-Betreiber und Hoteliers in den Ruin getrieben werden, weil sich politische Verantwortliche um klare Aussagen drücken. Eine Option wäre es, den Betrieben eine Art Winterschlaf zu ermöglichen. In dieser Phase wird der Betrieb eingestellt und die Verluste werden ausgeglichen. Dadurch soll es den Betrieben ermöglicht werden, im neuen Jahr wieder durchzustarten.“