NEOS zu Lackenhof: Bevölkerung bei Zukunftsfrage einbinden

30. November 2021

Hofer-Gruber: „Es braucht eine nachhaltige Lösung für Menschen und Arbeitsplätze.“

Ein Managementversagen auf Kosten der Steuerzahlenden, der Arbeitsplätze im Tourismus sowie der Menschen in der Region sehen NEOS im Fall der Ötscher-Skilifte. Wirtschaftssprecher Helmut Hofer-Gruber begrüßt deshalb die Entscheidung von SPÖ und FPÖ, einen Sonderlandtag einzuberufen. „Der Gesprächsbedarf ist in mehrfacher Hinsicht groß. Offenbar sind sowohl die Menschen in der Region als auch die Regierungsparteien SPÖ und FPÖ von der Entscheidung der ÖVP überrumpelt worden. Das ist bezeichnend für das angebliche Miteinander in dieser Regierung. Darüber hinaus muss man sich auch die Frage stellen, ob Steuermittel fehlinvestiert wurden. Denn das Ergebnis spricht nicht für die Managementfähigkeit des Landes“, so Hofer-Gruber mit Blick auf die gefährdeten Arbeitsplätze.

Unterdessen sieht der NEOS-Wirtschaftssprecher die Zukunft des chronisch defizitären Skigebiets nicht unbedingt in einer Übernahme des Betriebs durch das Land. Deshalb seien nun rasch Alternativen zu prüfen. „Mehr als 17.000 Menschen haben sich in einer Petition schon für den Erhalt des Skigebiets ausgesprochen. Jetzt liegt es an den Verantwortlichen, die engagierte Bevölkerung bei der Suche nach einem Investor sowie bei den Diskussionen zur Zukunft der Ötscher-Skilifte einzubinden. Was es in jedem Fall braucht ist ein touristisches Gesamtkonzept, das die Chancen und Potenziale der Region im Sommer wie im Winter hebt und Lackenhof ein junges, frisches Gesicht gibt.“