NEOS zu GRW2020: Antritt 39 Gemeinden fixiert

18. December 2019

Collini: "Wer eine Alternative zu den großen Mächtigen will, die mit neuen, frischen Ideen ans Werk geht, wählt NEOS."

Nach der Bildung neuer Gemeindeteams, dem Sammeln von Unterstützungserklärungen und dem Listenerstellungsprozess steht nun fest: NEOS wird bei der Gemeinderatswahl am 26. Jänner 2020 in 39 Gemeinden aus zwölf von 20 Bezirken antreten. Alle neuen Kandidatinnen und Kandidaten sowie die bestehenden Gemeinderätinnen und -räte mussten sich davor einem mehrstufigen Auswahlverfahren stellen. Von den knapp über 400 Interessentinnen und Interessenten habe man sich mit 230 auf eine Kandidatur verständigen können. „Wir haben uns die Teams in den Gemeinden bei Hearings genau angeschaut und einen Antritt an qualitative Bedingungen geknüpft. Da ging es auch darum, Erwartungshaltungen zu hinterfragen und ein gemeines Bild der Arbeit im Gemeinderat zu zeichnen. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, denn anders als 2015 gibt es keine Einzelkämpferinnen und Einzelkämpfer mehr in den Gemeinden“, so NEOS-Landessprecherin Indra Collini, die darauf verweist, dass die Vorarbeit für die GRW2020 durch eine kleine Mannschaft erfolgt sei. „Wir haben bewiesen, dass wir mit wenigen Mitteln und Personen, dafür aber mit viel Leidenschaft Großes erreichen können. Letztlich unterscheidet uns das von anderen Parteien, denn uns geht es nicht um rasches quantitatives Wachstum, sondern um Qualität.“

Besonders stolz

sei sie außerdem auf die Listenvielfalt: Die jüngsten Kandidaten seien 18, der jüngste Spitzenkandidat – Timon Schiesser aus Wiener Neudorf – 19 Jahre alt, der älteste Kandidat – Walter Wirl aus Klosterneuburg – 66. Darüber hinaus habe man ehemalige Kandidatinnen und Kandidaten von Schwarz, Rot und Grün darunter – darunter Ex-ÖVP-Gemeinderätin Sabine Tröger aus Korneuburg, Ex-ÖVP-Stadtrat Reinhard Wachmann aus Groß-Enzersdorf oder Ex-Grün-Gemeinderat Paul Haschka aus Schwechat. „Uns eint das Ziel einer transparenten, bürgernahen Gemeindepolitik, die sich nicht nach dem Parteibuch richtet, sondern alle Bürgerinnen und Bürger vertritt. Wir haben genug davon, dass die Großparteien ihre Macht ausnutzen, Schulden auf Kosten der nächsten Generation machen oder Jobs aufgrund von Parteizugehörigkeit vergeben. Wer eine Alternative zu den großen Mächtigen will, die mit neuen, frischen Ideen ans Werk geht, wählt NEOS“, so Collini. Im Wahlkampf werde man weiters die Themen Bildung, Mobilität, Gesundheit sowie ein gutes Klima für Wirtschaft und Umwelt vor den Vorhang holen und entsprechende Vorschläge unterbreiten.  

Aufbauarbeit in weiteren Gemeinden startet 

Nach der Gemeinderatswahl beginne dann die Aufbauarbeit in jenen Gemeinden, in denen es bereits Interessenten, aber nicht die notwendige Struktur für einen Antritt am 26. Jänner gebe. „Wir haben nach unserem Aufruf, sich für eine Kandidatur zu bewerben, viele Bürgerinnen und Bürger kennengelernt, die sich engagieren wollen. Etwa in Horn, Neunkirchen oder Seebenstein. In diesen Orten haben wir uns dieses Mal aus unterschiedlichen Gründen gegen eine Kandidatur entschieden. Das heißt aber auch, dass wir uns hier nach der Wahl voller Tatkraft für den Aufbau engagieren werden“, so Collini abschließend.