NEOS zu Ärztemangel: Appell an Landeshauptfrau vor Konferenz

07. November 2019

Kollermann: „Endlich Ursachen bekämpfen, anstatt Symptome zu lindern“

„Packen Sie das Problem des Ärztemangels endlich an der Wurzel und hören Sie auf den gemeinsamen Nenner, auf den sich so gut wie alle namhaften Expertinnen und Experten aus der Praxis einigen können: qualitätsvolle Ausbildung und attraktive Arbeitsbedingungen für die Ärzteschaft.“ Diesen Appell richtet NEOS-Gesundheitssprecherin Edith Kollermann vor der Konferenz der Landeshauptleute an Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. In diesem Zusammenhang müsse sich die Politik um ausreichend Ausbildungsplätze, einen Bürokratieabbau oder um Arbeitszeiten, die ein Familienleben zulasse, kümmern. Außerdem müsse endlich ein eigener Facharzt für Allgemeinmedizin geschaffen werden. Die Aufstockung von Studienplätzen sei hingegen nicht Ultima Ratio. „Dass dadurch die Zahl der ausgebildeten Ärztinnen und Ärzte steigt, ist klar. Allerdings stellt sich mir bei den hohen Abwanderungsraten ins Ausland auch die Frage, ob wir wirklich noch mehr Mediziner für andere Länder ausbilden wollen. Wirtschaftlich ergibt dieser Schritt also wenig Sinn“, so Kollermann.