NEOS wollen Kernzone auf Zukunftsraum NÖ ausweiten

13. November 2019

Collini: „Es wird Zeit für echte Lösungen für Umwelt und Menschen umzusetzen. Wir gehen’s an!“

NEOS-Landessprecherin Indra Collini hat heute die Petition „Kernzone NÖ plus“ vorgestellt. Die beiden zentralen Forderungen darin: Eine Ausweitung der Kernzone auf die erste Außenzone des Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) sowie ein deutlich günstigeres Ticket für diese Region, um einen echten Anreiz für den Öffi-Umstieg zu schaffen. „Die Stadt Wien ist längst über ihre eigenen Grenzen hinausgewachsen und an den Rändern mit dem ebenfalls stark wachsenden Umland verschmolzen. Diese Entwicklung bildet das öffentliche Verkehrssystem aber nicht ab, weil es Wien und Niederösterreich unterscheidet. Vor allem die Preisgestaltung ist ein Grund, warum viele Pendlerinnen und Pendler den Umstieg auf die Öffis bislang nicht in Betracht gezogen haben. Dabei sollte das tägliche Stauchaos und die sinkende Lebensqualität der Menschen durch Lärm und Abgase den enormen Handlungsbedarf deutlich machen“, so Collini. Sie verweist in diesem Zusammenhang auch auf eine parlamentarische Bürgerinitiative, die von den NEOS Klosterneuburg zur Ausweitung der Kernzone gestartet wurde. „Seit 20 Jahren hat die Klosterneuburger ÖVP dieses Thema in ihrem Programm, seit zwei Jahrzehnten ist nichts passiert. Wir brauchen endlich konkrete Taten statt Worte, das sage ich als Pendler, der täglich mit den Öffis nach Wien fährt“, so Ableidinger.

Konkret solle man künftig mit EINEM Ticket um EINEN Euro pro Tag von NÖ nach Wien fahren können. „In Zeiten, in denen Länder kostenlose Öffis einführen, um die CO2-Emissionen zu bremsen, braucht es auch in Österreich größere Schritte statt Mini-Kompromisse. Klar ist, dass sich Klimaschutz für die Pendlerinnen und Pendler lohnen muss. Deshalb kann es nicht sein, dass eine VOR-Jahreskarte für die Ein-Weg-Strecke Wien-Klosterneuburg fast doppelt so teuer ist wie die Jahreskarte für die Kernzone Wien“, wie die pinke Landessprecherin betont. Gleichzeitig stellte Collini klar, dass die Ausweitung der Kernzone nur ein erster Schritt eines Masterplans sein könne. Ein Gesamtkonzept zur Entwicklung der Zukunftsregion müsse auch den konsequenten Ausbau der Öffentlichen Verkehrsmittel sowie die Errichtung weiterer P&R-Anlagen beinhalten.

Die Petition wird auf die betroffenen Gemeinden im Wiener Umland ausgerollt. So werden die NEOS-Teams Bisamberg, Breitenfurt, Brunn, Gablitz, Gerasdorf, Groß-Enzersdorf, Guntramsdorf, Klosterneuburg, Korneuburg, Langenzersdorf, Maria Enzersdorf, Mödling, Perchtoldsdorf, Pressbaum, Purkersdorf, Schwechat, Vösendorf und Wiener Neudorf im Wahlkampf zur GRW2020 mit Unterschriftenlisten unterwegs sein. Die Petition kann auch online unter https://niederoesterreich.neos.eu/kernzonenoeplus unterzeichnet werden.