NEOS: Stau im OP-Saal ist auch Managementversagen des Landes

31. März 2022

Collini: „Die Antworten des Landesrats zeigen, dass er im Blindflug unterwegs ist.“

Die Spitäler im Land sind laut NEOS am Anschlag. Aus einer Anfragebeantwortung von LR Stephan Pernkopf geht hervor, dass in den beiden Vorjahren der Pandemie 17 bzw. 14 Prozent weniger OP-Minuten geleistet wurden. Wie der Rückstau abgearbeitet werden soll, bleibt allerdings offen. „Die Antworten zeigen, dass der Landesrat im Blindflug unterwegs ist. Weder gibt es eine Strategie, wie der Rückstau an Operationen aufgelöst werden kann, noch werden offenbar Daten über diese Operationen erhoben. Beides wäre aber wichtig, um aus den Fehlern in der Krise zu lernen“, so NEOS-Landessprecherin Indra Collini.

Auf Unverständnis stößt auch, dass die Verantwortung über verschobene OP-Termine an das Spitalspersonal abgeschoben wird. „Die Entscheidung, welche OP-Termine verschoben werden, liegt klarerweise bei den Ärztinnen und Ärzten. Allerdings stellt sich schon die Frage, wer den Rahmen und die entsprechenden Kriterien für ein planvolles Vorgehen festlegt. Derzeit zieht sich die Landespolitik hier geschickt aus der Affäre, anstatt das ohnedies schon schwer belastete Spitalspersonal zu unterstützen.“