NEOS St. Pölten fordern Ausbau von Kinderbetreuung und Schulsozialarbeit

16. Dezember 2020

Gemeinsam mit Wiens Vizebürgermeister, Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr, haben NEOS St. Pölten ihr Programm zum Themenkomplex Kinder präsentiert. Im Rahmen eines Arbeitsgesprächs haben sich Spitzenkandidat Niko Formanek und Wiederkehr über Maßnahmen ausgetauscht. Im Mittelpunkt steht der Ausbau der Kinderbetreuungsplätze und die schrittweise Verbesserung der Betreuungsquote. „St. Pölten wird den Bedürfnissen einer modernen Familie bei der Kinderbetreuung nicht gerecht. Das gilt insbesondere bei den Plätzen für unter 3-jährige, wo es eine Betreuungsquote von nur 18,9 Prozent gibt. Damit liegt die Landeshauptstadt weit entfernt vom vereinbarten Barcelona Ziel von 33 Prozent, aber auch deutlich hinter Wien, das sich immer mehr der 50 Prozent annähert, oder Städten im eigenen Bundesland wie Baden oder Mödling“, so NEOS-Spitzenkandidat Formanek im Rahmen einer Pressekonferenz.

Auch Wiederkehr betonte, wie enorm wichtig ein Ausbau der Betreuung für eine Landeshauptstadt in der Größe von St. Pölten sei. „Bildung beginnt für uns NEOS im Kindergarten. Da geht es um die Chancen für unsere Kinder, aber auch um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Den Spagat, den viele Familien derzeit in der Krise zwischen Home- Office und Home-Schooling bewältigen müssen, ist groß. Gerade deshalb ist es wichtig, dass St. Pölten bei der Betreuungsquote aufholt und internationale Ziele erfüllt.“

Ebenfalls am Plan der NEOS in St. Pölten: Der Ausbau des Angebots an Ganztagsschulen, mehr qualitätsvolle Nachmittagsbetreuung in Kooperation mit lokalen Vereinen und eine zusätzliche Unterstützung für besonders geforderte Schulen. „Die Schulsozialarbeit muss ausgebaut werden und als Schnittstelle zwischen Stadt, den Schulen und den Familien fungieren. Das gilt insbesondere in einer Krisenzeit, in der vielfältige Problemstellungen zu lösen sind.