NEOS: Schulpsycholog_innen in Krise online zugänglich machen

23. December 2020

Collini: „Braucht in der Krise einen möglichst niederschwelligen Zugang zu einer psychologischen Betreuungsmöglichkeit.“

NEOS-Landessprecherin Indra Collini fordert ein psychologisches Erste-Hilfe-Paket für Kinder und Jugendliche in Niederösterreich. Per Online-Portal sollen Schulkinder mit Schulpsychologinnen und -psychologen in Kontakt treten können. „Neben Weihnachten steht auch Lockdown 3 vor der Tür. Vielen Kindern fehlt dann wieder der regelmäßige Austausch mit anderen Gleichaltrigen und damit bis zu einem gewissen Grad auch die Möglichkeit, über Ängste, Sorgen und Probleme in einem vertrauensvollen Rahmen zu sprechen. Deshalb braucht es so bald wie möglich einen niederschwelligen Zugang zu Schulpsychologinnen und -psychologen, um bei Bedarf abseits des Elternhauses Hilfe in Anspruch nehmen zu können.“

Collini fordert außerdem, die schulpsychologischen Unterstützungskräfte an Schulen im Land aufzustocken – derzeit seien die Schülerinnen und Schüler psychologisch nicht adäquat versorgt. „Momentan können die 196.000 niederösterreichischen Schulkinder auf die Unterstützung von 32 Schulpsychologinnen und -psychologen setzen, das ergibt ein Betreuungsverhältnis von 1.6000. Es liegt auf der Hand, dass selbst die motiviertesten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen derartigen Arbeitsaufwand in einem Flächenbundesland wie Niederösterreich nicht bewältigen können“, so Collini, die auch mehr Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie Jugendcoaches fordert.