NEOS NÖ: Vorgangsweise der ÖVP bei Primärversorgung unseriös

12. December 2019

Kollermann: „Es geht offenbar nur um die nächste Schlagzeile und nicht darum, die Gesundheitsversorgung nachhaltig zu verbessern.“

Die „Fake News“-Aussagen der NÖGKK in Richtung LR Martin Eichtinger machen laut NEOS-Gesundheitssprecherin Edith Kollermann die tollpatschige Vorgangsweise der ÖVP bei der Gesundheitsversorgung deutlich. „Dass ein Landesrat ein fünftes Primärversorgungszentrum ankündigt, ohne die Gebietskrankenkasse als Träger und Financier einer solchen Einrichtung einzubinden, ist Populismus in Reinkultur. Da geht es nicht um Überlegungen, wie die Gesundheitsversorgung im Land nachhaltig verbessert werden kann, sondern um Schlagzeilenpolitik und beliebige Wahlversprechen ohne Finanzierungskonzept“, so Kollermann. 

Befremdlich sei auch, dass der Landesrat die Ankündigung für ein fünftes Primärversorgungszentrum per 1. Quartal 2022 als Jubelmeldung verkaufen wolle, wo doch die Zielvereinbarung bis Ende 2021 14 Primärversorgungszentren vorsieht. „Ein Wunsch ans Christkind wird zu wenig sein. Wir haben jedenfalls mehrfach Vorschläge vorgelegt, die etwa eine Umschichtung der Finanzmittel in Richtung Primärversorgung vorsehen. Leider hat es die ÖVP nicht für notwendig befunden, ernsthaft über verschiedene Szenarien und Ideen zu diskutieren“, wie Kollermann ausführt.