NEOS NÖ: Kandidaten und Themen präsentiert

25. November 2020

Niko Formanek (55), Spitzenkandidat der NEOS bei der Gemeinderatswahl in St. Pölten, hat sich heute offiziell den Medien präsentiert und dabei die ersten vier Themenblöcke und Ideen für St. Pölten vorgestellt. Neben mehr Chancen für Kinder, mehr Schwung für die Wirtschaft und mehr Transparenz wolle sich Formanek für mehr Plan beim Bau einsetzen. „Stadtentwicklung ist ein riesiges Thema, denn unkoordinierte Bautätigkeiten von der Innenstadt bis zur Peripherie führen zu immer mehr Ärger und Unverständnis in der Bevölkerung. Ich setze mich deshalb für einen Baubeirat ein, der mit Expertinnen und Experten und unter Einbindung der Bürgerinnen und Bürger ganzheitliche Lösungen für unsere Stadt transparent erarbeitet und umsetzt“, so Formanek. Voraussetzung für eine positive Weiterentwicklung sei mehr Transparenz. „Zur Krisenbewältigung wird jeder Cent benötigt. Gerade deshalb muss klar sein, wohin unser Steuergeld fließt. Da muss auch die Politik endlich Rechenschaft ablegen, damit Vorhaben und Maßnahmen solidarisch mitgetragen werden.“

Formanek werde nun gemeinsam mit dem Team Unterstützungserklärungen sammeln. Diesbezüglich richtet er gleich einen Appell an SPÖ-Bürgermeister Matthias Stadler. „Ich bin überrascht, wie viele Mitbürgerinnen und Mitbürger Angst vor Schwierigkeiten haben, wenn sie den Antritt einer Partei mit ihrer Unterschrift unterstützen. Ich wünsche mir deshalb eine klare Ansage des Bürgermeister, den ich für einen offenen und die Demokratie unterstützenden Menschen halte. Es muss klar sein, dass niemand persönliche oder wirtschaftliche Nachteile fürchten muss, wenn man demokratiepolitische Vorgänge unterstützt.“

Frauenpower auf der Liste 

Neben Formanek werden mit Nina Kasser und Ninette Schramm (40) zwei Frauen die Spitzenplätze auf der Liste ergänzen. Darüber hinaus würden bis zur Abgabe des Wahlvorschlags am 16. Dezember das Team laufend vergrößert und mit weiteren an einer Kandidatur Interessierten Gespräche geführt. Laut NEOS-Landessprecherin Indra Collini sei der Einzug in den Gemeinderat das Ziel. „Wer Bürgermeister wird, ist klar. Die Frage ist, wer ihm auf die Finger schaut und die frischen Ideen in die Stadt bringt. St. Pölten hat sich in den letzten Jahren zwar sehr dynamisch entwickelt. Wir sind aber überzeugt: St. Pölten mehr kann.“