NEOS: Konsequenzen der Covid-19-Maßnahmen sorgen für Verunsicherung

30. September 2020

Collini: „Das Pressekonferenz-Krisenmanagement der Regierung schürt Verunsicherung und bewirkt Arbeitsplatzsterben.“

NEOS-Landessprecherin Indra Collini warnt vor einem zunehmenden Covid-Verordnungsdschungel. Bei den Maßnahmen fordert sie mehr Verhältnismäßigkeit. „Wir müssen endlich ehrlich darüber diskutieren, welche gesundheitlichen Risiken das Virus mit sich bringt und dementsprechend mit mehr Augenmaß vorgehen. Derzeit wird die Diskussion nämlich von zwei Extremen dominiert, anstatt einen gesunden Mittelweg zwischen dem Leugnen von Corona und grenzenloser Panikmache zu gehen. Die Risikogruppen sind bestmöglich zu schützen. Aber wir können uns nicht einsperren lassen und auch nicht achselzuckend hinnehmen, dass wir durch ein schludriges Krisenmanagement unsere Existenzgrundlagen verlieren. Der gesellschaftliche und wirtschaftliche Schaden darf nicht größer sein als der Schaden, der durch das Virus angerichtet wird.“

Ein guter Anfang: Corona-Ampel Irland 

Zudem brauche es mehr Verlässlichkeit – vor allem für das wirtschaftliche Leben in Österreich. „Dass sich keiner mehr auskennt, ist wohl eines der größten Probleme und dem aktuellen ‚Management by press conference‘ geschuldet. Deshalb braucht es endlich ein Krisenmanagement, das von jedem verstanden wird. Nur wenn die Bürgerinnen und Bürger die Maßnahmen verstehen, weil sie praktikabel und logisch sind, werden sie auch akzeptiert werden.“ Als Positivbeispiel nennt Collini die fünffärbige Corona-Ampel in Irland, die für alltäglichen Bereiche des Lebens und die jeweilige Farbe Maßnahmen auflistet.