NEOS: Keine Zeit mehr bei Ampelreparatur verstreichen lassen

23. Oktober 2020

Collini: „Zizerlweise Ankündigung von Maßnahmen muss professionellem Krisenmanagement weichen.“

Nach der Rotfärbung einzelner Bezirke in Niederösterreich fordert NEOS-Landessprecherin Indra Collini eine Reparatur der Corona-Ampel. Die Unklarheit, was sich für Bürgerinnen und Bürgern in roten Bezirken durch die neue Situation ändere, verdeutliche den Handlungsbedarf. „Eine Ampel, die im Straßenverkehr für Unklarheit sorgt und deshalb Unfälle auslöst, würde wir auch nicht akzeptieren. Wieso also nehmen wir die geringe Nachvollziehbarkeit bei der Corona-Ampel in Kauf? Es braucht endlich bundesweit einheitliche Richtlinien und einen Stopp des Wildwuchs bei Branchenampeln und Ländermaßnahmen“, so Collini, die auf unterschiedliche Ampeln – etwa in Schulen, an Gerichten oder Fachhochschulen –verweist.

Positiv wertet Collini, dass die Sperrstunde nicht vorverlegt werde sowie das Bemühen des Landes, Schulen und Kindergärten offenzuhalten – das zeige, dass hier die Evidenz berücksichtigt werde. Diese Nachvollziehbarkeit brauche es nun für alle Lebensbereiche. „Es muss für alle klar sein, auf welcher Grundlage Entscheidungen getroffen und welche Maßnahmen durch welche Ampelfarbe ausgelöst werden. Nur wenn die Spielregeln unmissverständlich klar sind, werden sie auch akzeptiert werden.“