NEOS: Fitness- und Gesundheitsbranche braucht endlich Perspektive

11. März 2021

Collini: „Können Dienstleisterinnen an der Gesundheit in einer Gesundheitskrise nicht weiter im Regen stehen lassen.“

NEOS-Landessprecherin Indra Collini warnt – nach einem Lokalaugenschein bei BodyZone-Betreiberin Dalia Fahmy in Deutsch-Wagram – vor einem Kahlschlag bei Fitness- und Gesundheitsstudios. „Betreiberinnen und Betreiber haben enorm viel Geld in die Hand genommen, um einen sicheren Betrieb zu ermöglichen. Allerdings sind auch hier versprochene Investitionszuschüsse vielerorts bis heute nicht ausbezahlt worden. Das hat zur Folge, dass viele Betriebe aus dem KMU-Sektor samt ihren Gesundheitsdienstleistungen sehenden Auges an die Wand gefahren werden. 

Natürlich sei die anhaltende Corona-Situation eine Herausforderung, so die Landessprecherin. „Aber gesund bleiben ist eine ebenso große Herausforderung in dieser Zeit. Und da merken wir zunehmend, wie wichtig nicht nur die körperliche, sondern auch die psychische Gesundheit für uns alle ist. Sport ist also ein wesentlicher Teil, um diese Krise zu überwinden“, so Collini, die unter Einhaltung gelernter Hygienemaßnahmen und mit Blick auf Sicherheitskonzepte klare Öffnungsschritte für die Betriebe der Fitness- und Gesundheitsbranche fordert.

Unterdessen geht Fahmy davon aus, erst im Mai wieder aufsperren zu können. „Wir waren im Vorjahr die letzten, die aufsperren durften. Für viele Unternehmen ist das noch eine sehr lange Zeit – wenn sie es bis dahin überhaupt schaffen“, so Fahmy. Auch sie wünsche sich für ihre Branche eine klare Perspektive, zumal entsprechende Sicherheitsvorkehrungen ausgearbeitet wurden. „Mit Hilfe digitaler Tools habe ich in meinem Studio die Möglichkeit eines lückenlosen Contact Tracings geschaffen, um im Fall des Falles rasch handeln zu können und Kontaktpersonen einer erkrankten Person zu informieren.“