NEOS auf der Pride St. Pölten: Notwendiges Zeichen für Weltoffenheit

20. Juni 2022

Collini: „Für die gleichen Rechte aller Menschen müssen wir uns heute mit aller Kraft einsetzen.“

Eine eigene Pride für Niederösterreich sei ein wichtiges Zeichen der Solidarität und weiterhin notwendig – das sagt NEOS-Landessprecherin Indra Collini, die mit ihrem Team die heutige Pride in St. Pölten besucht hat, um ihre Unterstützung für die LGBTIQ-Community zu bekunden. „Wer glaubt, alle im Land seien tolerant und weltoffen, sollte Händchen haltend mit dem gleichen Geschlecht aufs nächste Dorffest gehen. Leider gibt es dafür auch im 21. Jahrhundert vielerorts böse Blicke und Wortmeldungen. Wenn man sich gleichzeitig vor Augen führt, dass die Suizidrate unter homosexuellen Jugendlichen hierzulande um sieben Mal höher ist als unter heterosexuellen, dann ist klar: Den Pride-Monat braucht es mehr denn je“, so Collini.

 

Regenbogenflagge vor dem Landhaus bleibt LGBTIQ-Community weiterhin verwehrt


Die Parade sei deshalb ein wichtiges Signal nach außen – ebenso wie die daraus resultierenden Berichte in den Medien. „Es geht um Sichtbarkeit und gleiche Rechte für alle. Es geht darum, Menschen die Angst zu nehmen. Und es geht darum zu zeigen, dass hinter den Betroffenen auch immer Familienmitglieder, Freunde und Unterstützer stehen.“ Kritik übt die NEOS-Landessprecherin in diesem Zusammenhang an der Landespolitik. „Dass sich das offizielle Niederösterreich nicht zu einem deutlichen Zeichen nach außen durchringen hat können, ist ein Armutszeugnis. Bis heute wehrt sich die ÖVP, die Regenbogenflagge vor dem Landtag zu hissen.“