NEOS ad Sozialmärkte: Erhalt ist bei tausenden Armutsgefährdeten im Land oberstes Gebot

05. December 2019

Collini: „Armut ist trauriger Alltag in Österreich. Politik und Gesellschaft dürfen da nicht wegschauen.“

Bei einem Lokalaugenschein im „soogut“-Sozialmarkt Mödling hat NEOS-Landessprecherin Indra Collini zur Unterstützung der Sozialmärkte in NÖ aufgerufen. Nach dem Förderstopp durch das Land mangle es an Geld und ehrenamtlichen Helfern. „Die Möglichkeit für 27.000 armutsgefährdete Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, in den soogut-Märkten in Würde einkaufen zu gehen, muss erhalten bleiben. Das sehe ich als Aufgabe von Politik und Zivilgesellschaft gleichermaßen. Deswegen ist es auch nicht hoch genug einzuschätzen, wenn sich Menschen ehrenamtlich engagieren“, wie Collini betont. Bei ihrem Besuch hat sie gemeinsam mit den NEOS-Abgeordneten Edith Kollermann und Helmut Hofer-Gruber Arbeitszeit gespendet und im Sozialmarkt angepackt. „Unsere Gesellschaft muss sich mehr denn je vor Augen führen, dass viele Mitmenschen in Niederösterreich oft nicht mal über das Notwendigste verfügen und Hilfe benötigen. Da gilt es vor allem bei jenen Danke zu sagen, die aufstehen und anpacken. Ich bin davon überzeugt, dass sich jeder von uns für eine gute Sache engagieren kann.“

„Aktion engagiertes Österreich“ zur Rettung des Ehrenamts 

Sozialsprecherin Edith Kollermann will unterdessen den karitativen Sektor in NÖ stärken und das soziale Engagement auch in Unternehmen in den Vordergrund rücken. „Das Ehrenamt ist einer der Kleber, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Deshalb sollte auch die Politik über Anreize diskutieren, um Arbeitsspenden von unternehmerischer Seite her möglich zu machen. Wir müssen jedenfalls ein Bewusstsein dafür schaffen, dass viele karitative Tätigkeiten erst durch die Freiwilligkeit und das Ehrenamt möglich gemacht werden“, wie Kollermann abschließend betont.