„Misch dich ein“-Aktion erreicht eine halbe Million Bürgerinnen und Bürger

28. Februar 2019

Collini: „Jetzt braucht es Menschen, die im Gemeinderat Verantwortung übernehmen.“

Mit einem Aufruf beschließt NEOS Niederösterreich die Bürgerbeteiligungs-Aktion „Misch dich ein“, im Rahmen derer Niederösterreicher_innen fünf Monate lang Freiheiten und Frechheiten aus Land und Gemeinden melden konnten: „Aus den Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern haben wir viele Ideen und Anliegen mitnehmen können. Jetzt geht es darum, den nächsten Schritt zu wagen und Verantwortung bei der kommenden Gemeinderatswahl zu übernehmen. Unsere Tour durch Niederösterreich hat jedenfalls gezeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger ein großes Interesse haben, ihr Lebensumfeld proaktiv mitzugestalten“, so NEOS-Landessprecherin Indra Collini.


Virtuell und persönlich eine halbe Million Menschen erreicht

Im Rahmen der Tour haben die drei NEOS-Abgeordneten – Collini, Helmut Hofer-Gruber und Edith Kollermann - zu 30 Stammtischabenden und Straßenaktionen geladen: „Insgesamt hat NEOS NÖ über die Onlineplattform der Aktion, über Facebook und in direkten Gesprächen knapp 500.000 Menschen erreicht. Das war für uns als zehnköpfiges Team eine große Herausforderung, die ohne die Hilfe von Gemeinderätinnen und Gemeinderäten sowie vielen Unterstützerinnen und Unterstützern nicht möglich gewesen wäre“, so Landesgeschäftsführerin Kristina Janjic, die anhängt: „Wir haben viel Herzblut investiert. Letzen Endes geht es auch um das Zeichen, dass wir Bürgerbeteiligung ernst nehmen und leben.“


Breite Themenpalette für drei Ideenfabriken

Die eingelangten Rückmeldungen drehen sich um die Themenbereiche Transparenz (Fördervergabe, Entscheidungsprozesse in Gemeinden, intransparente Umwidmungen, Freunderlwirtschaft), Bürgerbeteiligung (zu wenig Einbindung, Ergebnisse von Bürgerbeteiligungsprozessen werden nicht ernst genommen), Verkehr (Öffis stärken, Parkplatzproblematik, Fahrradwege ausbauen, Staubildung), Wohnen (zu hohe Mieten, Leistbarkeit für Junge, Singles und Jungfamilien, Bebauungskonzepte, Sorgen um Erhalt von Grünflächen), Ortskerngestaltung (Verschönerung, Erhalt historischer Bausubstanz, Ortskernbelebung) und Pflege (Pflegekraftmangel, würdiges Altern, Ärzteversorgung). Mit der Clusterung der Ergebnisse habe man aufgrund der Fülle an Informationen bereits im Jänner begonnen, anschließend seien Ideenfabriken zu drei Themenbereichen ins Leben gerufen worden. Nun seien die Gruppen, die sich aus Expert_innen aus der Praxis, Bürger_innen, Gemeinderät_innen und Mitgliedern sowie den drei Landtagsabgeordneten zusammensetzen, gefragt: „Wohnen & Verkehr, Gemeindegestaltung und Gesundheit sind jene Felder, in denen wir die meisten Rückmeldungen verzeichnen, weil sie unsere unmittelbare Lebensrealität in den Gemeinden betreffen. Jetzt geht es um tragfähige Konzepte, um Visionen und um Maßnahmen auf dem Weg dorthin“, so Collini. Bis Ende April werde jede Ideenfabrik ihr Maßnahmenpapier finalisieren und präsentieren.