Land NÖ muss die Schule endlich ins 21. Jh. holen

02. September 2019

Collini: „Die Familien brauchen keine weiteren Worte, sondern endlich Taten, damit kein Kind am Bildungsweg zurückgelassen wird.“

Verärgert reagiert Landessprecherin Indra Collini auf die jüngsten Aussagen von Bildungsdirektor Johann Heuras, wonach viele Kinder aufgrund von Fehlinformationen sowie Stolz oder Ehrgeiz der Eltern in die falsche Schule geschickt würden. „Anstatt die Verantwortung auf die Eltern abzuschieben, die alle nur das Beste für Ihre Kinder wollen, wäre es angebracht endlich bei den Ursachen anzusetzen. Der große Bedarf an Nachhilfe ist auch durch die Bildungspolitik des Landes mitverursacht, denn das Land ist zuständig für die Mittelschulen und somit deren Attraktivität“, so Collini. Nach wie vor würden Kinder aufgrund eines völlig veralteten Sprengelzwangs in Schwerpunktschulen gesteckt, die sie nicht interessieren. „Was die Politik hier fördert ist Verdruss und Demotivation – und nicht die Talente unserer Kinder“, so Collini.

Neben einer Abschaffung des Sprengelzwangs fordert die NEOS-Politikerin auch den Ausbau der Schwerpunkte an den Neuen Mittelschulen. Dabei plädiert sie vor allem für neue Schwerpunkte im Umweltschutz- und Klimabereich. Außerdem müsse auch der Unterricht ins 21. Jahrhundert geholt werden. „Unsere Kinder lernen zu viele Dinge, die sie später nicht mehr brauchen, während Kommunikationsfähigkeit, kritisches Denken oder die Vermittlung von sozialen Fähigkeiten auf der Strecke bleiben“, so Collini abschließend.